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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16562
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

ich bin seit dem 6.6. kranke geschrieben, mein Arbeitgeber

Kundenfrage

ich bin seit dem 6.6. kranke geschrieben, mein Arbeitgeber hat mich darauf zum MDK geschickt und die Krankschreibung als gerechtfertigt gesehen.ich war bis zum 26.08.2012 krank.Nun will mein Arbeitgeber mich zur Betriebsärztin schicken, wenn ich es nicht tut....folgt eine Kündigung......da ich jetzt aber im Urlaub ( genehmigt von der Geschäftsstelle) bin....sehe ich das als Mobbing an....Genauso wie die Nichteinhaltung der Zahlung des 13. Gehalts und die Lohnerhöhung.....( Diakonie-Sozialstation Dessau)ich pflege hier im Haus meine Schwerstkranke Schwiegermutter die im Endstadium liegt.....was kann ich tun....mich kündigen lassen???besteht dann noch das Recht auf mein Geld? das heißt , ich möchte meine nicht genommenen Urlaubstage sowie 70 Überstunden in Freizeit bzw. finanziell abgeglichen haben.
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Eine krankheitsbedingte Kündigung ist arbeitgeberseits sehr schwer durchzubekommen.

Aus diesem Grund will man Sie auch zum Betriebsarzt schicken, um hier Munition zu bekommen.

Sie sind nicht verpflichtet , sich zum Betriebsarzt zu begeben:


Zu den Aufgaben der Betriebsärzte gehört es nicht, Krankmeldungen der Arbeitnehmer auf ihre Berechtigung zu überprüfen



Soweit nicht ärztliche Untersuchungen in Gesetzen oder Rechtsverordnungen oder Unfallverhütungsvorschriften der Berufsgenossenschaften ausdrücklich vorgeschrieben sind, ist ein Arbeitnehmer nicht verpflichtet, sich vom Betriebsarzt untersuchen zu lassen.



Das bedeutet, dass man Sie nicht kündigen kann, wenn Sie nicht hingehen.


Sollte der Arbeitgeber doch kündigen ist es wichtig, dass Sie gegen die Kündigung vor dem Arbeitsgericht binnen 3 Wochen ab Zugang Klage erheben, sonst wird auch eine rechtswidrige Kündigung allein durch Zeitablauf bestandskräftig.




Wenn der Arbeitgeber Verpflichtungen, die er aus dem Arbeitsvertrag hat nicht einhält, müssen Sie das vor dem Arbeitagericht einklagen, unabhängig davon, ob das Arbeitsverhältnis gekündigt ist oder nicht

Das können Sie auch selbst zu Protokoll der Rechtsantragsstelle


Sie solten aber in Ihrem Arbeits- oder Tarifvertrag nachsehen, ob nicht eine sog, Ausschlussfrist vereinbart ist.



Diese verhindert die Geltendmachung eines Anspruchs und kann im Einzelfall recht kurz sein





Wenn ich Ihnen helfen konnte bite ich um Mitteilung.


Vielen Dank


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

ja Danke, sie konnten mir sehr weiterhelfen.....Aber eine kündigung ist nicht gerechtfertigt..??

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


nein, die Kündigung ist nicht geechtfertigt

Wenn der Arbeitgeber aber trotzdem kündigt müssen Sie binnen 3 Wochen dagegen klagen

Das Arbeitsgericht erklärt dann die Kündigung für rechtswidrig




Wenn ich Ihnen helfen konnte bitte auf den lachenden Smilie klicken

Bite nicht auf habe Rückfragen klicken sondern gleich hier fragen

danke

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