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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1354
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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Ich (50 Jahre, männlich, Holzingenieur) bin seit 1 Jahr bei

Kundenfrage

Ich (50 Jahre, männlich, Holzingenieur) bin seit 1 Jahr bei einer Firma als technischer Verkaufsberater bei einer kleinen Firma angestellt. Schon kurz nach Beginn der Tätigkeit habe ich bemerkt daß im unmittelbaren Umfeld, das heißt ein Kollege der zusammen mit mir eingestellt wurde, der seit 50 Jahren für die Firma tätige Verkäufer, sowie die Sekretärin nicht mit mir kommunizieren wollten. Dies hat sich dahingehend gezeigt, daß nicht gegrüßt wird, Aufgaben nur an den Kollegen weitergegeben werden, Informationen vorenthalten, und nur ausgetauscht werden, wenn ich nicht anwesend bin, negative Äußerungen in meiner Anwesenheit, aber ohne Namensnennung gemacht werden, usw usw. Zunächst einmal habe ich das versucht mit den Betreffenden zu klären was aber nicht möglich war.
Danach habe ich mit den Geschäftsführern in Einzelgesprächen im März bzw im Juni diesen Jahres die Situation zu klären, bzw habe ich ein gemeinsames Gespräch angeregt was versprochen, aber nicht eingehalten wurde.
Aufgrund eines Vorfalls in dieser Woche, habe ich einen Geschäftsführer um ein persönliches Gespräch gebeten, und Ihm in diesem Gespräch erklärt, daß ich mich gemobbt fühle, da diese Verhaltensweisen sehr nachteilige Auswirkungen auf meine Gesundheit haben.
Er hat meine Position nicht geteilt, da für Ihn in diesem Fall die einmütige Aussage dieser 3 Personen, daß mit mir eine Zusammenarbeit sehr schwierig wäre, glaubhafter erscheint.
Daraufhin hat er mitgeteilt, daß es in 2 bis 3 Wochen ein Gespräch geben wird, indem eine Lösung präsentiert wird. Er hat mir versichert, daß ich meine Arbeit sehr gut machen würde, und er mich nur ungern verlieren würde. Für mich sieht es jedoch so aus, daß hier eine Trennung vorbereitet wird.
Welche Schritte muß ich nun unternehmen, um meine Rechte zu wahren? Soll ich einen Arzt aufsuchen um die sehr deutlichen Gesundheitsprobleme zu untersuchen und zu diagnostizieren. Muß ich Beweise sammeln, bzw. darf ich Beweise sammeln? Ich möchte mich hier korrekt verhalten. Ist es notwendig das Mobbing schriftlich zu fixieren, und in welcher Form und von wem (selbst oder per Anwalt). Muß ich den Betriebsrat informieren, oder macht dies die Geschäftsführung.
Vielen Dank XXXXX XXXXX für eine Antwort
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Zunächst einmal sollten Sie den Betriebsrat informieren


Das machen Sie selbst am besten.


Sie müssen ein sog Mobbingtagebuch führen, in dem Sie genau auflisten, wer was wann zu Ihnen gesagt hat.


Sie müssen auch einen Arzt aufsuchen der Ihre Gesundheitsprobleme diagnostiziert und in einem Attest zusammenfasst.