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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1732
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
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ra-fork ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, Ich betreibe ein kleines

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich betreibe ein kleines Autohaus und vor 3 Monaten kündigte ein Verkäufer.
Dieser war bei uns als Außendienstler beschäftigt und hatte den kompletten Kundenbestand auf einem Laptop.
Der Verkäufer ist nun beim Wettbewerb beschäftigt und kontaktiert nachweislich unsere Kunden, um mitzuteilen, daß er den Arbeitsplatz gewechselt habe. Diesen unterbreitet er auch Angebote. Der Laptop wurde nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses zwar zurückgegeben, jedoch wurden die Kundendaten offensichtlich entwendet.
Was kann ich tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, 

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte: 




Ich nehme an, dass kein vertragliches Wettbewerbsverbot besteht.

In diesem Fall darf der Arbeitnehmer die bestehenden Kontakte nutzen, um die neue berufliche Situation (Arbeitsplatzwechsel)bekannt geben. Allerdings darf hier keine konkrete Abwerbung erfolgen. Ein solches Vorgehen wäre nämlich wettbewerbswidrig und würde Schadensersatz- und unterlassungsansprüche begründen. Dies gilt insbesondere, wenn unlautere Mittel eingesetzt werden würden (z. B. Verunglimpfung Ihrer Person, etc. ).

Die Kundendatei durfte der Arbeitnehmer allerdings nicht einfach entwenden. Hier können Sie eine Strafanzeige gegen den ehemaligen Arbeitgeber erstatten.










Raphael Fork

-Rechtsanwalt-









Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo,
Im ehemaligen Arbeitsvertrag bestand ein Wettbewerbsverbot. Inbesondere im Hinblick auf Betriebsgeheimnis und Kundendaten ! Eine Abwerbung von Kunden liegt für mein Dafürhalten nachweislich vor, da ein Kunde z. Bsp. Kontaktiert wurde dessen Leasing 'Vertrag nächsten Monat ausläuft. Ohne vorhandene Kundendaten kann der Verkäufer dies nicht wissen. Dieser Kunde wurde vom Verkäufer angesprochen, das nächste Fahrzeug doch auch bei ihm an neuer Wirkungsstätte zu erwerben.
Diese Fälle von eindeutiger Kundenansprache mit Angebotserstellung liegen mannigfaltig vor.
In welchem Rahmen beläuft sich der Schadensersatzanspruch und kann ich ein Berufsverbot erwirken .
Vielen Dank?
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.

Wenn ein Wettbewerbsverbot besteht, dann hat sich ihr ehemaliger Arbeitgeber mit seinem Vorgehen keinen Gefallen getan.

 

 

Wichtig ist, dass Sie die Beweise sichern, da Sie hier die Beweislast trifft. Am sinnvollsten wird es sein, sich hierzu durch einen Rechtsanwalt vor Ort vertreten zu lassen. Denn es ist womöglich nicht nur eine Klage einzureichen, sondern vor allem zu erreichen, dass dieses Vorgehen umgehend aufhört. Zudem erfordert es Fingerspitzengefühl, die Beweise gerichtsverwertbar zu sichern, da Ihre Kunden dadurch in die Streitigkeit mit hineingezogen werden. Dies ist in der Regel für alle beteiligten keine angenehme Situation.

 

 

Ein Berufsverbot werden Sie aus dem geschilderten Verhalten nicht erwirken können. Zur Höhe und Bezifferung des Schdensersatzanspruchs kann ich nichts sagen, da dies eine eingehende Prüfung der Vertragsunterlagen voraussetzen würde. Dies kann im Rahmen dieser Plattform jedoch nicht geleistet werden.

Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
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