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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich bin am 01. Januar diesen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin am 01. Januar diesen Jahres in eine neue Firma eingetreten. Am 11. Juni erhielt ich die Kündigung innerhalb der Probezeit. Der Kündigungtermin war zum 31. Juli, d.h. mir wurden zwei Wochen aus Kulanz mehr bezahlt als die Kündigungsfrist gewesen wäre. Nun habe ich im Internet gelesen, dass, wenn man mehr als sieben Monate in einem Unternehmen war, einen Anspruch auf den kompletten Jahresurlaub hat. Wenn dieser nicht genommen wurde, müsste der Fehlbetrag vom ehemaligen AG bezahlt werden. Ist dies korrekt und wenn ja, auf welchen Artikel berufe ich mich bei einem Schreiben an den ehemaligen Arbeitgeber?

Vielen Dank XXXXX XXXXX Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Der Urlaub wird im Bundesurlaubsgesetz geregelt.

Dieses bestimmt in § 4 dass der volle Urlaub erstmalig nach einer Wartezeit von 6 Monaten erworben wird.

Man erwirbt also den vollen Anspruch am 30.06. wenn man im Januar eingestellt wurde.


Scheidet man in der zweiten Hälfte des Kalenderjahres und noch 6 monatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses aus hat man den gesamten Urlaubsanspruch




Kann der Urlaub nicht genommen werden, so besteht ein Anspruch auf Urlaubsabgeltung nach § 7 Bundesurlaubsgesetz.

Das bedeutet, dass der Arbeitgeber dann den restlichen Urlaub in Geld abgelten muss.




Bitte teilen Sie mir mit, ob ich Ihnen helfen konnte











Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrte Frau RA Schiessl,

vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Sie haben mir damit sehr weitergeholfen. Da ich also bisher nur den anteiligen Urlaub von 7 x 2,5 Tagen = 17,5 Tagen erhalten habe, müssen mir somit folglich die restlichen 12,5 Urlaubstage ausbezahlt werden. Sollte dies korrekt sein, bedanke XXXXX XXXXX hierfür für die Antwort. Sollte ich etwas missverstanden haben, wäre ich dankbar, wenn Sie es mich wissen ließen.

Mit freundlichen Grüßen,

Saskia Meier
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ja, das ist korrekt, weil Sie zum einen nach 6 monatiger Wartezeit den vollen Urlaubsanspruch erworben haben und zum anderen, weil Sie in der zweiten Jahreshälte ausgeschieden sind


Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie mit dieser Antwort zufrieden sind, so dass mit toller Service bewertet werden kann, oder ob dazu noch eine Auskunft von mir fehlt






Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Kann ich Ihnen wirklich nicht mehr weiterhelfen ?
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15718
Erfahrung: Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Ich danke Ihnen vielmals

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