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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16354
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

ich habe eine außerordentliche fristlose kündigung erhalten!

Kundenfrage

ich habe eine außerordentliche fristlose kündigung erhalten! weil ich mich in einem privaten chat mit meinem arbeitskollegen über meine vorgesetzten abfällig geäußert habe! der arbeitskollege hat diese nachricht meinem vorgesetzten gezeigt... man hat mir einen aufhebungsvertrag angeboten, sollte ich diesen annehmen oder doch eher einen juristen damit beauftragen?
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Ich würde Ihnen von einer Unterschrift abraten.




Sie können gegen die außerordentliche Kündigung binnen drei Wochen ab Zugang Kündigungsschutzklage vor dem Arbeitsgericht erheben.


Seit dem Fall Emely ist es für den Arbeitgeber schwieriger geworden, eine fristlose Kündigung durchzubringen.

Zudem war es bei Ihnen ja ein privater Chat.


Eine fristlose Kündigung führt zu einer Sperrfrist bei der Agentur für Arbeit, deshalb müssen Sie auch dagegen rechtzeitig klagen




Ebenso zu einer Sperrfrist führt der Aufhebungsvertrag !!!!!

Gegen diesen können Sie zudem keine Kündigungsschutzklage erheben, sondern mit einer Unterschrift unter den Vertag ist das Arbeitsverhältnis aufgelöst



Das einzige was Sie tun können ist den Vertrag wegen Drohung anzufechten.

Wenn sich der Arbeitgeber darauf nicht einlässt. müssen Sie vor dem Arbeitsgericht Feststellungsklage darauf erheben, dass der Vertrag wegen Anfechtung nichtig ist


Das ist dann nicht der Fall,wenn ein verständiger Arbeitgeber Ihnen aufgrund des Vorgefallenen gekündigt hätte.

Es wird daher auch dann vom Arbeitsgericht geprüft, ob die Kündigung rechtmäßig war.




Ich würde den Vertrag nicht annehmen und statt dessen Kündigungsschutzklage erheben


Denn der Arbeitgeber hat Ihnen den Vertrag mit Sicherheit nicht ohne Hintergedanken angeboten und zwar dahingehend, dass die Kündigung vor dem Arbeitsgericht keinen Bestand hat




Bitte teilen Sie mir mit, ob ich Ihnen helfen konnte

danke


Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

wenn Se keine Fragen mehr haben bitte ich sehr höflich um positive Bewertung durch Klicken auf den lachenden Smilie


danke

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