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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15712
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich in einem ungekündigten

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich befinde mich in einem ungekündigten Arbeitsverhältnis. Meine persönlichen Entwicklungschancen sind auf Grund der Unternehmensstruktur sehr eingeschränkt. Mehrere Versuche über interne Stellenausschreibung eine Weiterentwicklung zu befeuern, schlugen fehl. Jetzt habe ich ein Stellenangebot eines anderen Unternehmens, das mir persönlich, fachlich und finanziell eine große Chance bietet. Die Verbesserungen für mich sind signifikant. Ich habe aber auf Grund meiner Betriebszugehörigkeit allerdings eine Kündigungsfrist von 7 Monaten (! - TV-V). Nun habe ich um Aufhebung gebeten mit der vorsorglichen Kündigung zum 31. August. Mein AG hat dies abgelehnt und mir die Beendigung zu einem weit späteren Datum (November oder noch später) angeboten. Das ist für mich aus fachlichen und moralischen Gründen nicht nachvollziehbar und wird auch von meinem künftigen AG nicht akzeptiert. Nun habe ich nochmals zum 30.09.2012 gekündigt mit der Ankündigung, dass ich dann definitiv nicht mehr zur Arbeit erscheinen werde, dass ich zum 01.10.2012 mein neues Arbeitsverhältnis beginnen werde und dass ich aber diesen einen Monat meinem jetzigen AG mehr Zeit geben möchte, um einen ordentliche Übergang von mir auf meinen Nachfolger (ausdrücklich natürlich mit meiner vollen Unterstützung) zu organisieren.
Auf wie dünnem Eis bewege ich mich? Was kann ich tun, um mein Arbeitsverhältnis vor Ablauf der genannten Kündigungsfrist zu beenden? Ist mein Weg richtig? Mache ich mich in irgend einer Weise strafbar oder anderweitig belangbar?
Vorab danke XXXXX XXXXX Unterstützung.
Freundliche Grüße XXXXX XXXXX Reinhardt
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 4 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

 

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

 

Zunächst wäre zu prüfen, wie lange Ihre Kündigungsfrist tatsächlich ist. Denn anders als bei der Kündigung durch den Arbeitgeber steigt Ihre Kündigungsfrist nicht durch die Betriebszugehörigkeit an.

 

Hat der Arbeitgeber durch eine lange Betriebszugehörigkeit nun eine sieben-monatige Kündigungsfrist, richtet sich Ihre Kündigungsfrist nach dem Arbeitsvertrag ist damit entsprechend kürzer.

 

Ist darin beispielsweise nur eine Kündigungsfrist von einem Monat geregelt, besteht diese weiterhin auch wenn Sie dem Betrieb schon lange angehören.

 

Daher prüfen Sie bitte noch mal Ihren Arbeitsvertrag auf die bestehende Regelung zur Kündigungsfrist.

 

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen.

 

Ich würde mich freuen, wenn Sie meine Antwort positiv bewerten, wenn Sie mit dieser zufrieden sind. Sollte meine Antwort Ihre Frage noch nicht vollständig beantworten oder Sie noch Fragen haben, fragen Sie nach bevor Sie eine Bewertung abgeben.

 

Mit besten Grüßen

 

Marcus Schröter, MBA

Rechtsanwalt & Immobilienökonom

 

Zertifizierter Zwangsverwalter
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Mein Arbeitsvertrag regelt die Kündigungsfrist durch Verweis auf den Tarifvertrag und dieser unterscheidet nicht zwischen den Rechten des AG und des AN. Siehe TV-V. Meine Kündigungsfrist beträügt definitiv 7 Monate.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Weil die Antwort in einer Empfehlung bestand, die ich in meiner ersten Anfrage bereits als Fakt beschrieben hatte. Ich hoffe, es kann jemand wirlich auf meine Frage eingehen. MfG
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Erneut posten: Qualität der Antwort.
Weil die Antwort in einer Empfehlung bestand, die ich in meiner ersten Anfrage bereits als Fakt beschrieben hatte. Ich hoffe, es kann jemand wirlich auf meine Frage eingehen. MfG
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Dass Verträge eingehalten werden müssen ist ein wesentlicher Grundsatz des deutschen Rechtssystems.

Solange Ihr Arbeitsvertrag besteht , beinhaltet er für Sie und für den Arbeitgeber bestimmte Rechte und Pflichten

Dazu gehört auch die Einhaltung der tariflichen Kündigungsfrist von 7 Monaten.


Solche Kündigungsfristen sind deshakb so lange bemessen, um es dem Arbeitgeber zu ermöglichen, adaequaten Ersatz für den Arbeitnehmer zu finden und diesen durch den Arbeitnehmer nich einarbeiten zu lassen.



Wenn also der Arbeitnehmer die Kündigungsfrist nicht einhält verletzt er eine Pflicht aus dem Arbeitsvertrag.


Diese Pflichtverletzung führt dazu, dass sich der kündigende Arbeitnehmer schadensersatzpflichtig macht, d.h er muss den Schaden ersetzen, den der Arbeitgeber durch die Nichteinhaltung der Kündigungsfrist erleidet.


Das können die Kosten für eine Aushilfe sein, aber auch ein wirtschaftlicher Schaden wenn ein Projekt aufgrund der Abwesenheit des Arbeitnehmers nicht fertig gestellt werden kann etc.


Den Arbeitgeber trifft hier aber zugleich eine Schadensminderungspflicht, d.h. er muss alles tun, um möglichst schnell Ersatz zu finden.

In Ihrem Fall hat der Arbeitgeber einer Beendigung zum November zugestimmt, so dass der Schaden hier begrenzt werden könnte




Eine au0erordentliche Kündigung durch den Arbeitnehmer ist zwar theoretisch möglich.


Der Jobwechsel wird aber nur dann als Grund anerkannt, wenn es die Chance des Lebens ist, also zu einer wirklich außergewöhnlichen Verbesserung der Chancen des Arbeitnehmers führt.



Ein wichtiger Grund für eine entfristete Kündigung wäre zB Krankheit.


Strafbar machen Sie sich nicht, wenn Sue früher gehen wohl aber schadensersatzpflichtig




Bitte teilen Sie mir mit, ob Sie noch Fragen haben, oder ob eine positive Bewertung erfolgen kann


danke


Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.

Vielen Dank. Dann habe ich wohl ein kleines Risiko zu tragen, aber der AG spart zumindes mein Gehalt. Ich denke, es wird schwierig sein, einen möglichen Schaden monetär zu belegen.


 


mfg


 

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ja

Das ist aber nach wie vor Ihr Risiko in der Sache


Bitte teilen Sie mir mit, ob eine positive Bewertung erfolgen kann

danke
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Nochmals danke! Ich bewerte Ihre Antwort positiv.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Oh danke sehr

Bitte auf den lachenden Smiley drücken, bitte nicht auf habe Rückfragen oder Frage beantwortet drücken, das ist dann eine negative Bewertung


einen schönen Sonntagabend noch
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 15712
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Schiessl Claudia und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 4 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn keine Fragen mehr bestehen bitte ich höflich um positive Bewertung

danke

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