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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17048
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, mein Sohn ist zur Zeit in Ausbildung

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Sohn ist zur Zeit in Ausbildung als Industriemechaniker. Seite Arbeitszeiten sind von Dientag bis Freitag 7.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 17.00 Uhr.
Montags hat er ganztags Schule, Dienstags alle 2 Wochen von 8.00 bis 14.00 Uhr. den restlichen Mittag hat er dann frei. Um Urlaub muss gebettelt werden, üblicherweise ist Montag und Freitag Urlaubssperre.
Da ihn der allgemeine Umgang in diesem Betrieb seelisch sehr belastet, möchte er den Betrieb wechseln.
Wir haben nun seinen Personalchef, seinen Ausbilder sowie seinen Chef informiert und baten um einen Auflösungsvertrag zu seinem Ausbildungsvertrag.
Beim letzten Gespräch wiedersprach sein Chef allen Punkten und nannte ihn einen Lügner und Betrüger. Will ihn jedoch nicht gehen lassen, weil man jungen Leuten nicht so einfach nachgibt, sie sollen lernen, dass es gewisse Richtlinien gibt, die einzuhalten sind. Anderseits will er 5.000,- € und auf einen Prozess komme es ihn nicht an, damit kann er rechnen, was erhebliche Kosten mit sich bringe.
Mein Sohn will im gleichen Berufsbild -Industriemechaniker- bleiben, er hätte auch eine andere Ausbildungsfirma an der Hand.
Welche Möglichkeiten haben wir, welche Kosten können auf uns zukommen, kann mein Sohn auch bei Kündigung unsererseits im gleichen Berufsbild -Industriemechaniker- in der anderen Firma seine Ausbildung fortführen!
Kann er sein Berufsbild weiter erlernen
- bei Auflösungsvertrag -
- bei Kündigung -
wir haben gehört, dass wenn er selbst kündigt, sein jetziges Ausbildungsziel -Industriemechaniker- nicht mehr weiterlernen darf.
Die andere Firma wäre an meinem Sohn weiterhin interessiert, möchte jedoch nicht zwischen die Fronten kommen.
Bitte um Ihren Rat!
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Zunächst ist es für den weiteren Werdegang völlig unerheblich, ob er selbst kündigt oder einen Aufhebungsvertrag abschließt.

Wenn er sich zu stark unter Druck gesetzt fühlt, kann er sich auch ein ärztliches Attest ausstellen lassen und dann auf diesem Wege eine Eigenkündigung anstreben.

Gerade unter diesen Gesichtspunkten kann er den Ausbildungsbetrieb wechseln, kann die Ausbildung damit aber auch fortführen.