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Mikael Varol
Mikael Varol, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 313
Erfahrung:  Rechtsanwalt
62332466
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Mikael Varol ist jetzt online.

Ich bin als Kraftfahrer tätig. Folgendes Problem stellt sich:

Kundenfrage

Ich bin als Kraftfahrer tätig. Folgendes Problem stellt sich: Wir beliefern Baustellen mit Styroporteilen, die sehr windanfällig sind. In den Lieferbedingungen des Absenders, der gleichzeitig auch Hersteller ist, steht "Lieferung frei LKW Bordsteinkante". Dennoch kommt es häufig vor das der Fahrer abladen und die Ware verstauen soll. Hier würde mich Interessieren wie die rechtliche, und wenn möglich die versicherungstechnische Lage aussieht. Vielen Dank XXXXX XXXXX mühe. mfg Bieberich Georg
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworten möchte:



Ihr Arbeitgeber hat offenbar mit den Vertragspartnern die Vereinbarung „Lieferung frei LKW Bordsteinkante", woran Sie sich auch halten sollten. Nur wenn Ihr Arbeitgeber in Einzelfällen, wie es in Ihrem Fall öfters vorkommt, die Verstauung der Ware Ihnen erlaubt, sollten Sie dies auch tun. Soweit die Erlaubnis des Arbeitgebers vorliegt brauchen Sie sich keine Sorge zu machen. Sollte dennoch etwas passieren, dann zahlt grundsätzlich die Versicherung nicht. Darüber muss sich jedoch der Arbeitgeber Sorgen machen, und nicht Sie als Arbeitnehmer.



Ich hoffe, dass ich Ihnen in dieser Sache einen ersten hilfreichen Überblick verschaffen konnte. Die Antwort dient einer ersten rechtlichen Einschätzung und kann daher eine persönliche und ausführliche Beratung durch einen Rechtsanwalt in den seltensten Fällen ersetzen. Ich weise Sie zudem darauf hin, dass das Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben möglicherweise zu einer anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich möchte Sie höflich um eine Bewertung meiner Antwort bitten, wenn Sie mit meiner Antwort zufrieden sind. Denn nur durch eine Bewertung erhält der Experte seine Vergütung. Bitte beachten Sie, dass ich meinen Kunden helfen will, aber an der Rechtslage nichts ändern kann. Daher bitte ich höflich die Bewertung nicht davon abhängig zu machen, ob die Antwort für Sie günstig oder ungünstig ist. Bei eventuellen Verständnisfragen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion

und geben Sie bitte noch keine Bewertung ab. Bitte fragen Sie so oft nach, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten haben. Bewerten Sie also bitte erst dann, wenn Ihre Frage aus Ihrer Sicht vollständig beantwortet wurde und keine Verständnisfragen mehr bestehen.


Mit freundlichen Grüßen


Mikael Varol
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wie gesagt, eine sogenannte Selbstentladung darf nur nach Rückruf im dafür zuständigen Verkaufscenter des Absenders erfolgen. Hier gibt uns der VC-Leiter das OK zum entladen. Dieses OK könnte ich aber auch als Sicherheitsprüfung des Kunden werten und nicht als Freistellung der Versicherung oder Krankenkasse gegenüber. Bleibt ja auch noch die Frage bei Verschwinden der Ware beim Kunden.
Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 5 Jahren.

Es ist richtig, dass dein keine Genehmigung der Versicherung darstellt. Sollte ein Versicherungsfall eintreten und die Versicherung nicht zahlen wollen, so muss der Arbeitgeber ggf. aus eigener Tasche den Schaden ersetzen. Sie haben damit nichts zu tun, solange Sie stets die Genehmigung vom Arbeitgeber einholen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn ich Sie also richtig verstehe, dann bin ich trotz Erlaubnis des Absenders in diesem Falle nicht versichert wenn mir dabei etwas passiert? Und wie ist es geregelt, wenn durch Wind verwehungen die Ware andere Sachen beschädigt?
Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 5 Jahren.
Der Arbeitgeber ist stets zum Ersatz verpflichtet, sowohl Ihnen gegenüber als auch gegenüber dem Auftraggeber.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ergo muß mein Arbeitgeber dem Versender gegenüber auf jeden Fall seine Einverständnis erteilt haben um rechtlich auf der sicheren Seite zu sein?
Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sie müssen die Genehmigung Ihres Arbeitgeber haben, damit SIE auf der sicheren Seite sind, ja.
Mikael Varol und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich danke XXXXX XXXXX recht herzlich und werde nun die Bewertung abgeben. Einen schönen Nachmittag noch.
Experte:  Mikael Varol hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich danke Ihnen. Ich wünsche Ihnen einen schönen Sonntag und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Mikael Varol
Rechtsanwalt