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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16947
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Hallo, meine ehemalige Lebensgefährtin und ich haben zusammen

Kundenfrage

Hallo,

meine ehemalige Lebensgefährtin und ich haben zusammen ein Kind, er ist aktuell 2,5 Jahre alt. Wir leben noch zusammen in einem Haushalt. Meine ehemalige Lebensgefährtin war vor der Schwangerschaft Studentin und hat nebenbei für das Jungendamt gearbeitet. Ich bin selbständig und zahle Unterhalt an sie für meinem Sohn und sie selbst. (Aktuell 1000,-€)
Unser Sohn leidet am Marfan-Syndrom, welches nicht sehr ausgeprägt ist. Aktuell geht unser Sohn vormittags in den Kindergarten und hat ab September dort auch einen I-Platz bewilligt bekommen um seine feinmotorischen Fähigkeiten weiter zu trainieren. Aktuell arbeitet sie an 2 Tagen die Woche für ca. 2-3 Stunden.
Wie lange kann Sie von mir definitiv Unterhalt für sich selbst verlangen? Aufgrund ihrer guten Kontakte zum Jungendamt und Familiengericht, muss ich von der möglichen Höchstzeit ausgehen. Wie lange kann das sein?

Vielen Dank.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.
Der Unterhaltsanspruch für nichteheliche Mütter ist auf drei Jahre begrenzt, § 1615 l BGB . Dieser Unterhaltsanspruch verlängert sich, solange und soweit dies der Billigkeit entspricht. Die Billigkeit ist ein unbestimmmter Rechtsbegriff, dessen Voraussetzungen vom Gericht jwweils nach den Umständen des Einzelfalls geprüft werden. Bei dieser Billigkeitsprüfung sind insbesondere die Belange des Kindes und die bestehenden Möglichkeiten der Kindesbetreuung zu berücksichtigen.
Seit dem neuen Unterhaltsrecht wird nicht mehr verallgemeinert, sondern es zäheln die genauen Umstände des Einzelfalls
Wenn Ihr Sohn ganz normal in den Kindergarten geht und er nicht einer intensiveren Betreuung bedarf als andere dreijährige dürfte mit 3 Jahren Schluss sein. Bedarf aber Ihr Sohn einer intensiveren Betreuung, die es bedingt, dass die Mutter nicht so viel arbeiten kann ist Unterhalt für die Mutter auch über das dritte Lebensjahr hinaus geschuldet
Die Höchstzeit ist so lange, wie der Sohn den erhöhten Betreuungsbedarf hat.
Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten. Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen Claudia Marie Schiessl Rechtsanwältin