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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26742
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich hatte einen befristeten Arbeitsvertrag von Nov 2008 - März

Beantwortete Frage:

Ich hatte einen befristeten Arbeitsvertrag von Nov 2008 - März 2009 habe aber bis Juli 2010 dort gearbeitet.

1. Frage der Arbeitsvertrag verlängert sich automatisch?

desweiteren hatte ich eine Wettbewerbsentschädigung nach § 75 ff HGB im Vetrag mit einer Sperrzeit von 2 Jahren.

2 Frage kann ich die Anfindung noch geltend machen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Zu Ihrer ersten Frage:

Wenn Sie über das befristete Arbeitsverhältnis hinaus gearbeitet haben, ist nach Ablauf der Befristung automatisch ein neuer unbefristeter Arbeitsvertrag entstanden.


Zu Ihrer zweiten Frage:

Die Entschädigung für das Wettbewerbsverbot können Sie innerhalb der Regelverjährung von 3 Jahren (Verjährungsbeginn ist das Jahresende in dem der Anspruch entstanden ist) geltend machen, §§ 195,199 BGB.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
erstmal danke für Ihre Antwort.

Meine 2 fragen sollten zusammenhängen, die Entschädigung ist im befristeten Arbeitsvertrag enthalten, gilt diese Klausel (Vertrag) dann auch bis zum ausscheiden aus Arbeitsverhältniss, da kein neuer Arbeitsvertrag geschlossen wurde?

danke für Ihre antwort im Vorraus
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Können Sie mir diese Klausel hier wiedergeben?

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
"Der Mitarbeiter verpflichtet sich ebenfalls nach einer eventuellen Beendigung dieses Dienstvertrages bis zu einer Dauer von 2 Jahren keine bezahlte oder unbezahlte haupt- oder nebenberufliche Tätigkeit auf den Sachgebieten entsprechend §1 Dienstvertrages bei den DIGA-Kunden und ehemaligen DIGA-Kunden aufzunehmen.

Dafür erhält der Mitarbeiter entsprechend §75 ff HGB eine Wettbewerbsentschädigung. Diese Abfindung berechnet sich pro Monat der Sperrzeit auf ein halbes Monatsgehalt. Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Sperrzeit einseitig zu verkürzen, womit sich dann auch die Karrenzentschädigung entsprechend reduziert.

Der Mitarbeiter ist verpflichtet, eine ihm zumutbare anderweitige Tätigkeit aufzunehmen. Einnahmen aus solcher tätigkeit sowie böswillig unterlassene Einnahmen sind abzurechnen.

Im übrigen gelten die Paragrafen 74 ff HGB.
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Mühe.

Meiner Ansicht nach steht Ihnen die Entschädigung zu obwohl Sie über die Frist hinaus gearbeitet haben:

Warum: Die Klausel soll verhindern, dass Sie der Firma Konkurrenz machen.

Der Schutzzweck der Klausel ist jedoch nicht darauf ausgerichtet, zu verhindern, dass Sie weiter für die Firma tätig sind. Eine Sperrzeit für den eigenen Betrieb macht keinen Sinn.

Aus diesem Grund können Sie die Entschädigung natürlich noch einfordern.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.