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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22563
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Schönen guten ABend. Ich habe eine Frage.Ich bin seit über

Beantwortete Frage:

Schönen guten ABend. Ich habe eine Frage.Ich bin seit über 25 Jahren in einem grossen Konzern tätig .Seit 5 Wochen bin Ich wegen mittlerer Depresion krank geschrieben .Mein arzt und Ich sind uns einig das Ich in dieser Firma nicht weiter Arbeiten kann. Mobing Überstunden zu wenig Personal und ein demenzer Stress der Körper und Psyche belastet hat mich krank gemacht . Meine Frage an die Anwälte wäre ? Wäre es sinvoll den Betriebsarzt über meine Situation zu informieren dasmir die Fifma kündigt damit ich Arbeitslosengeld beziehen kann und mich im gekündigten ZUstand Arbeit suchen kann. Kann Ich vieleicht nach einer Abfindung verlangen ? Ich bin Dankbar für ihre Hilfe weis nicht mehr weiter.
r ra
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können letztlich eine Kündigung durch Ihren AG anstreben, um die Verhängung einer Sperrzeit zu vermeiden. Hierzu würde es sich auch empfiehlen, den Betriebsarzt einzuschalten.

Andererseits droht Ihnen aber auch bei einer Eigenkündigung keine Sperrzeit, wenn Ihnen ein wichtiger Grund zur Seite steht. Dieser liegt insbesondere dann vor, wenn Ihnen aus gesundheitlichen Gründen die Weitebeschäftigung an Ihrem Arbeitsplatz nicht mehr zumutbar ist.

Dies ist bei Ihnen der Fall, und Sie können dies auch durch die Atteste Ihres Arztes glaubhaft machen.

Vor diesem Hintergrund rate ich Ihnen an, vorrangig und zunächst Kontakt mit der zuständigen Agentur für Arbeit aufzunehmen und dort den Sachverhalt unter Vorlage der Atteste darzustellen. Die Agentur für Arbeit kann Ihnen dann mitteilen, ob eine Eigenkündigung ohne Verhängung einer Sperrzeit in Betracht kommt - wovon ich hier ausgehe.

Zur Abfindung:

Grundsätzlich steht einem Arbeitnehmer kein Anspruch auf eine Abfindung zu, es sei denn, eine arbeits- oder tarifvertragliche Regelung sieht eine Abfindungszahlung vor.

Fehlt es daran, kommt eine Abfindung nur bei einer betriebsbedingten Kündigung mit Abfindungsangebot in den gesetzlichen Fällen des § 1a Kündigungsschutzgesetz in Betracht.

Liegen diese Voraussetzungen in Ihrem Fall nicht vor, können Sie leider auch keine Abfindung beanspruchen.



Fragen Sie bei Unklarheiten bitte nach: Um mir zu antworten, nutzen Sie bitte ausschließlich die Nachfragefunktion "Antworten Sie dem Experten".


Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung in Deutschland verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können letztlich eine Kündigung durch Ihren AG anstreben, um die Verhängung einer Sperrzeit zu vermeiden. Hierzu würde es sich auch empfiehlen, den Betriebsarzt einzuschalten.

Andererseits droht Ihnen aber auch bei einer Eigenkündigung keine Sperrzeit, wenn Ihnen ein wichtiger Grund zur Seite steht. Dieser liegt insbesondere dann vor, wenn Ihnen aus gesundheitlichen Gründen die Weitebeschäftigung an Ihrem Arbeitsplatz nicht mehr zumutbar ist.

Dies ist bei Ihnen der Fall, und Sie können dies auch durch die Atteste Ihres Arztes glaubhaft machen.

Vor diesem Hintergrund rate ich Ihnen an, vorrangig und zunächst Kontakt mit der zuständigen Agentur für Arbeit aufzunehmen und dort den Sachverhalt unter Vorlage der Atteste darzustellen. Die Agentur für Arbeit kann Ihnen dann mitteilen, ob eine Eigenkündigung ohne Verhängung einer Sperrzeit in Betracht kommt - wovon ich hier ausgehe.

Zur Abfindung:

Grundsätzlich steht einem Arbeitnehmer kein Anspruch auf eine Abfindung zu, es sei denn, eine arbeits- oder tarifvertragliche Regelung sieht eine Abfindungszahlung vor.

Fehlt es daran, kommt eine Abfindung nur bei einer betriebsbedingten Kündigung mit Abfindungsangebot in den gesetzlichen Fällen des § 1a Kündigungsschutzgesetz in Betracht.

Liegen diese Voraussetzungen in Ihrem Fall nicht vor, können Sie leider auch keine Abfindung beanspruchen.



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Geben Sie Ihre positive Bewertung bitte erst ab, wenn Ihre Ausgangsfrage und mögliche Nachfragen abschließend und zu Ihrer Zufriedenheit geklärt sind. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung verboten ist.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
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