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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1729
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
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ra-fork ist jetzt online.

Bin noch in der Probezeit. Bin als Schwerbehinderte eingestuft

Kundenfrage

Bin noch in der Probezeit. Bin als Schwerbehinderte eingestuft und auch so eingestellt worden. (bitte kein bla-bla von wegen "besonderen Kündiungsschutz...der hilft mir wenig in der Probezeit,zumal die noch gut 10 Wochen lang ist. und das weiß mein Chef - ebenfalls Rechtsanwalt - auch)

Mein Arbeitgeber lässt es an jeder Kommunikation fehlen, was er von der Arbeit von mir erwartet, gibt mir sogar großzügig Freiräume ich solle das so einteilen und machen, wie es passt. Dann putzt er mich aber hinterher runter, dass die Arbeit nicht gut genug wäre. Oft lässt er mich ohne Arbeit, verteilt die Arbeit die ich vorher machte auf andere - wirft mir aber dann vor, dem "üblichen Arbeitsanfall" nicht gerecht zu werden. Was kann ich tun wie kann ich mich wehren?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:

 

 

 

 

 

 

 

 

Ihre Frage hat hier meines Erachtens weniger eine rechtliche Dimension als vielmehr eine zwischenmenschliche.

 

 

Wenn die Kommunikation zwischen Ihnen und Ihrem Chef gestört ist, so sollten Sie sich umgehend darum bemühen eben diese herzustellen. Denn ansonsten gärt die diese beiderseitige Unzufriedenheit weiter und wird das Arbeitsverhältnis auch in Zukunft belasten.

 

Hierzu sollten Sie das vertrauliche Gespräch mit dem Chef unter 4 Augen suchen. In diesem Gespräch sollten Sie dann die strittigen Punkte nach und nach ansprechen. Lassen Sie sich aufzeigen, wo er bei Ihnen Verbesserungsbedarf sieht. "Üblicher Arbeitsanfall" in einer Kanzlei ist nun recht allgemein gehalten.

 

 

 

 

Zudem sind wohl auch mehrere Angestellte dort tätig, sodass sich eine Abstimmung der Aufgabenbereiche schon aus diesem Grund empfiehlt. Hier könnte vielleicht auch das Gespräch mit den Mitarbeiterinnen weiterhelfen, um die anfallenden Aufgaben besser zu delegieren.


 

 

 

Raphael Fork

 

-Rechtsanwalt-

ra-fork und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
naja - ichhab oft versucht an den Chef ranzutreten und mit ihm zu reden. Vergeblich. Er ist kein "Redner". Auch die Mitarbeiter zeigen sich oft ängstlich verunsichert. Ich hab den Verdacht, dass ich systematisch Arbeit weg genommen bekomme, um mich noch in der Probezeit kündigen zu können - mit einem "soliden" Kündigungsgrund: "Keine Arbeit da". Allerdings hat er mich ja erst zu 04 2012 unbefristet eingestellt... Das Prozedere hat er an anderen schon mal gemacht/ versucht... Wie gehe ich vor?
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Gegen die Kündigung können Sie nicht rein vorsorglich vorgehen, sondern nur dann wenn diese auch tatsächlich erfolgen sollte.

Um die Kündigung zu vermeiden bleibt - wie oben beschrieben - nur der Kontakt zum Chef. Denn dieser wird Sie ja nur kündigen, wenn er nicht an Ihnen festhalten möchte.

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