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a.merkel
a.merkel, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 2266
Erfahrung:  LL.M. Eur
35164805
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a.merkel ist jetzt online.

wir möchten/müssen nach einem Todesfall ein mit Nutzungsvertrag

Kundenfrage

wir möchten/müssen nach einem Todesfall ein mit Nutzungsvertrag (Pacht, sommerliche Nutzung) genutztzes Grundstück aufgeben. Darauf steht aber eine massiv gebaute größere Garage und ein modernisierter Bungalow (Ty Party/DDR).
Nach Ende des N-Vertrages will der Eigentümer (Gemeinde) das Grundstück nur an Bauwillige
geben (Erbpacht oder Verkauf).
Wie können wir unseren Aufwand (Garage und Bungalow, Steg in den See) sichern?
Mit freundlichen Grüßen
Herbert Roloff
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sehr geehrte Ratsuchende,


ich beantworte Ihre Frage aufgrund der von Ihnen gemachten Angaben folgendermaßen.


Sie haben Anspruch auf eine Entschädigung, soweit der Verkehrswert des Grundstücks mit der Bebauung durch den Bungalow erhöht worden ist. Dies sollten Sie gutachtlich feststellen lassen. Bedenken Sie noch, dass mit Kündigung des Nutzungsvertrages, sie an den Abrisskosten beteiligt werden können und zwar zu 50% wenn der Grundstückeigentümer die Gebäude innerhalb eines Jahres abreisst.


Ich hoffe, behilflich gewesen zu sein. Bitte bewerten Sie meine Antwort positiv, wenn ich Ihre Frage bereits abschließend beantwortet habe. Fragen Sie bitte nach, wenn noch Unklarheiten bestehen, Sie also noch nicht zufrieden sind.


Mit besten Grüssen

Anja Merkel, LL.M.

Rechtsanwältin

Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie zur gelesenen Antwort noch eine Verständnisfrage?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Merkel,
entschuldigen Sie bitte, so weit war ich bereits. Selbst kündigen kommt eigentlich wegen der von Ihnen auch aufgezeigten Folgen nicht in Frage.
Die Gemeinde möchte jedoch die weitere Verwertung nur durch Erbpacht vornehmen und einen neuen Interessenten(Erbpacht-Nehmeer) dabei auch verpflichten, innerhalb von 3 Jahren ein Haus zu bauen.
Sie behält sich vor, solche Interessenten durch Ausschreibung selbst auszuwählen.
Nun möchten wir einen Interessenten finden, der bereit wäre, das Grundstück mit Erbpacht zu übernehmen und nach einem Gutachten die Liegenschaften zu entgelten.
Kann man eine solche Lösung überhaupt - vielleicht auch gegen den Willen der Gemeinde anstreben, denn die möchte ja "nur" das Grundstück verwerten, hat eigentlich kein Interesse an der Verwertung der Liegenschaften.
Ganz schön schwierig?!
Alles nur mit viel Fingerspitzengefühl und guten Willen aller Seiten lösbar?
Ein "Pfand" ist sicher dabei, dass es sich um ein Seegrundstück handelt!
Vielleicht können wir uns darüber nochmals kurz austauschen!
Mit freundlichen Grüßen
H.Roloff
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.
Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Ja, dies ist eine sehr unglückliche Situation für Sie.
Grundsätzlich kann die Gemeinde als Grundstückeigentümerin natürlich selbst eine Ausschreibung vornehmen und diese auch an Bedingungen knüpfen. Ihre Lösung, selbst einen Interessenten zu finden, damit Ihre Interessen gewahrt werden, sollten Sie in Verhandlung mit der Gemeinde anstreben, zumal auch bei einem Ausgleich für die Gebäude, Sie sich den Abbruch anteilig gegenrechnen müssen und damit vermutlich nichts übrig bleibt. Ob Ihre Lösung erfolgreich sein wird, kann hier nicht beurteilt werden, da dies von der Bereitschaft der gemeinde anhängig ist. Abgesehen von einer Verzögerung, gibt es kein Argument, wieso eine solche Lösung nicht versucht werden sollte. Insofern ist Ihre Vermutung die Verhandlung mit Fingerspitzengefühl und guten Willen zu führen, richtig.

Ein "Pfand" ist sicher dabei, dass es sich um ein Seegrundstück handelt!
Beziehen Sie Ihre Aussage auf die Bauten, so spielt der Faktor "Seegrundstück" keine wertsteigernde Rolle, da die Erbpächter ja zum Neubau verpflichtet werden. Möglicherweise ist jedoch der Faktor "Seegrundstück" hinsichtlich der Bereitschaft möglicher Interessenten, für Gebäude (welche diese auf eigene Kosten abbauen und beseitigen müssen) ein Entgelt zu zahlen, vorhanden, um die Erbpacht des Seegrundstückes zu gelangen.


Möglich wäre für Sie, falls die Verträge dies zulassen, die Nutzung der Gebäude gegen Entgelt an andere zu überlassen, quasi als Vermietung. Als Erben sind Sie ja in den Vertrag eingetreten. So erwirtschaften Sie die Pacht und möglicherweise darüber hinaus noch einen Überschuss. Diese Lösung funktioniert jedoch nur, wenn die Verträge dies zulassen und Sie dafür auch Zeit aufwenden, gegebenfalls als Eigentümer der Gebäude Ihren pflichten nachzukommen.


Ich hoffe Ihre Fragen nunmehr beantwortet zu haben.

Bitte bewerten Sie die gelesene Antwort, da nur durch eine positive Bewertung der Portalbetreiber mein anteiliges Honorar am mich auszahlt.

Vielen Dank XXXXX XXXXX Grüße!

a.merkel und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr heehrte Frau Merkel,
ich möchte mich neben meiner Bestätigung, dass es hilfreich war nochmals ausdrücklich bedanken, denn Sie konnten eine von mir erarbeitete Herangehensweise bestätigen. Danke und alles Gute, mit freundlichen Grüßen
H.Roloff
Experte:  a.merkel hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Roloff,

vielen Dank und ich wünsche Ihnen maximalen Erfolg bei der Umsetzung.

Mit besten Grüßen

Anja Merkel, LL.M.
Rechtsanwältin