So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Schiessl Claudia.
Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16960
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Schiessl Claudia ist jetzt online.

Ich habe ein verzwicktes Problem bezüglich Kündigung, in das

Kundenfrage

Ich habe ein verzwicktes Problem bezüglich Kündigung, in das ich mich selbst gebracht habe.

Ich hatte am 31.05. zum 30.06. innerhalb der Probezeit gekündigt. Ich habe mich anschließend von meinem Arbeitgeber überreden/überzeugen lassen die Kündigung zurückzunehmen und die Probezeit zu beenden. D.h. ich habe jetzt 2 Monate zum Quartalsende als Kündigungsfrist.

Mir ist anschließend bewußt geworden, daß ich doch lieber die angebotene Stelle annehmen möchte, da diese mir erlauben würde, mit meiner Partnerin am gleichen Ort zu leben.

Ich habe inzwischen nochmals gekündigt und um eine vorzeitige Auflösung gebeten, worauf sich mein Arbeitgeber verständlicherweise nicht einlassen will.

Ich habe jetzt noch eine Frist bis morgen um 14h diese Kündigung zurückzunehmen.

Im Arbeitsvertrag ist keine Vertragsstrafe vorgesehen, ich weiß aber daß ich schadensersatzpflichtig gemacht werden kann (ich bin Kaufmännischer Leiter).

Ich habe die letzten Tage sehr viel über das Thema gegoogelt und keine Arbeitsgerichtsurteile gefunden, bei denen ein Arbeitgeber geklagt hätte.

Meine Frage wäre deshalb, ob der Schadensersatz nur die Mehrkosten für eine Ersatzkraft beinhaltet oder auch entgangenen Gewinn und wie dieser bemessen würde bzw. inwieweit es überhaupt Urteile dazu gibt und wie wahrscheinlich es deswegen ist, daß ein Arbeitgeber überhaupt klagen würde.

Bezüglich Arbeitszeugnis hat ein Kollege von Ihnen gesagt, daß es strittig ist ob ein vorzeitiger Weggang im Arbeitszeugnis erscheinen darf oder nicht.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

wie lange war denn genau Ihre Probezeit
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Diese ging eigentlich noch bis 15.07. mit einer Kündigungsfrist von einem Monat zum Monatsende ab 16.01.2012.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Nachtrag.


wäre es Ihnen nicht möglich am 30.06. zum 30.07 zu kündigen ?

Die Kündigungsfrist während der Probezeit ist im übrigen normalerweise 2 Wochen.



Die Kündigung muss dem Arbeitgeber ja nur innerhalb der Probezeit zugehen, das Fristende muss nicht in der Probezeit liegen.

Was den Schadensersatz betrifft so kommt es auf die Umstände des Einzelfalls an.


Bei einem hochspezialisierten Arbeitnehmer, der 30 Jahre lang für die Firma gearbeitet hat und sich Spezialwissen angeeignet hat und der so schnell nicht ersetzt werden kann , kann man sich Schadensersatz vorstellen, denn bei diesem braucht der Arbeitgeber die lange Kündigungsfrist um wieder Ersatz zu finden .


Bei jemandem wie Ihnen der gerade die Probezeit hiter sich hat, ist so etwas schwer denkbar


Dies zudem der Arbeitgeber ja durch Ihre erste Kündigung gewanrt war.





Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen



Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin der






Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Nur durch eine positive Bewertung wird meine Arbeit vergütet. Sollten Sie nicht mit meiner Antwort zufrieden sein, können Sie beliebig oft nachfragen, bis Sie eine zufriedenstellende Antwort erhalten.


Vielen Dank




Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin der




Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Bewertung

danke


Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte Frau Schiessl,

 

vielen Dank für Ihre Antwort.

 

Wie bereits beschrieben war die Probezeit nach der Rücknahme meiner Kündigung beendet worden. Ich habe jetzt also 2 Monate zum Quartalsende und könnte erst wieder zum 30.09. kündigen.

 

Bezüglich Schadensersatz wegen entgangenen Gewinns wäre schon denkbar, daß mein Arbeitgeber einiges vorrechnet, weil er in einer schwierigen Phase ist und ich als Controller/Kaufmännischer Leiter einiges durch Kosteneinsparungs- und Rentabilitätsberechnungen und Ergebnis-Vorschaurechnungen beitragen könnte.

 

Bitte beantworten Sie auch noch meine Frage zur praktischen Rechtsprechung und zur Auswirkung im Zeugnis. Ich möchte schließlich nicht daß mein neuer Arbeitgeber davon erfahren würde.

 

Ich habe in meiner zweiten Kündigung Angebot zur Schadensminderung gemacht, z.B. Arbeit an 4 Samstagen mit einer von der Firma benannten Person, unbegrenzte Verfügbarkeit über e-mail und Telefon, etc.). Hilft das?

 

Vielen Dank,

Andreas Becker

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


Dann haben Sie und der Arbeitgeber die Probezeit einvernehmlich beendet?


Ich sehe. Hier bei Ihnen nicht so sehr die Gefahr eines Schadensersatzes, zumal wenn Sie noch anbieten, an vier Samstagen zu arbeiten.
Der Arbeitgeber hat zudem eine Schadensminderungspflicht und muss sich rechtzeitig nach Ersatz fuer Sie umsehen

Unterlässt er dies muss er sich das entgegenhalten lassen.


Zu Ihren Gunstlen spricht zudem, dass Sie normal ja noch in der Probezeit wären, die auch dafuer da ist, dass der Arbeitnehmer das Unternehmen schnell wieder verlassen kannn.



Spezielle Rechtsprechung zu Ihrem Fall ist miir nicht bekannt, das ist immer eine Entscheidung des

Einzelfalls.





Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen






Was das Zeugnis anbelangt, so hat hier eine nichteingehhaltene kuendiugngsfristl nichts verloren.