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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26225
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe vor heute noch eine Selbstanzeige wegen fälschung

Kundenfrage

Ich habe vor heute noch eine Selbstanzeige wegen fälschung einiger Privatrezepte auf ein Medikament aufzugeben.
Dieses wurde mehrmals erfolgreich in mehreren Versandapotheken eingereicht.

Wenn ich mich selbst anzeige vor Ort bei der Polizei, habe ich da mit sofortiger U-Haft zu rechnen?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Um wieviele Privatrezepte geht es ?

Welche Art von Medikamenten und was haben Sie mit den Medikamenten gemacht.

Mit freundlichen Grüßen


Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ca 10Privatrezepte
Tramadolor das niedrigste Opiat das es gibt
bin selber Abhängig und nehme diese selber
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

In diesem Falle werden Sie sicherlich nicht in Untersuchungshaft genommen.

Sie müssen wissen:

Die Untersuchungshaft wird nur in bestimmten Fällen angeordnet:

Diese ergeben sich aus § 112 StPO und lauten:

1. Flucht
2. Fluchtgefahr
3. Gefahr Beweismittel zu vernichten
4. Bestimmte (schwere) Straftaten: Mord, Körperverletzung,...


Also wenn Sie nun geständig sind, einen festen Wohnsitz haben und es sich um 10 Privatrezepte zum Eigenkonsum handelt, dann werden Sie natürlich nicht in U-Haft genommen, sondern dürfen nach Ihrem Geständnis wieder nach Hause gehen.




Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt



Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
entschuldigen Sie bitte ich bekam gerade die Info das es sich nicht um 10 sondern 50Rezepte handelte die allerdings alle durch Apotheken beliefert wurden
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.

Dadurch erhöht sich natürlich das Strafmaß bei einer Verurteilung, aber für eine U-Haft reicht es dennoch nicht.


Auch bei 50 Rezepten werden Sie nach dem Geständnis wieder nach Hause gehen können.



Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.

Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.




Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
in welchen bereichen bekomme ich eine Verurteilung?
Also Urkundenfälschung ist mir bewusst.

Das sollte es auch schon gewesen sein
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Erneut posten: Unvollständige Antwort.
Experte:  ragrass hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Tramadolor fällt nicht unter das Betäubungsmittelgesetz (BtMG). Sodass diesbezüglich keine Strafbarkeit vorliegt.

Sollte eine Abrechnung mit Ihrer Krankenkasse für die Rezepte erfolgt sein, käme noch eine Strafbarkeit wegen Betruges zum Nachteil Ihrer Krankenkasse in Betracht.

Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Bitte bewerten Sie meine Antwort, wenn Sie zufrieden sind. Sollten Sie nicht mit der Antwort zufrieden sein, haben Sie ein Nachfragerecht. Dieses können Sie beliebig oft wahrnehmen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Grass
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage.In der Sache nehme ich Stellung wie folgt: Soweit Sie die Rezepte gefälscht und nicht bei einer Krankenkasse eingereicht haben, kommt alleine eine Urkundenfälschung in Betracht.Eine weitergehende Strafbarkeit kann ich nicht erkennen.Eine Strafbarkeit wegen Urkundenfäschung selbst in 50 Fällen führt nicht zu einer U-Haft wie von mir beschrieben.Wenn Sie Rückfragen haben, dann fragen Sie gerne nach.Ansonsten bitte ich Sie höflich meine Antwort positiv zu bewerten und damit das ausgelobte Honorar freizugeben.Mit freundlichen GrüßenHans-Georg SchiesslRechtsanwalt

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