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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16570
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Telefonisch gebuchte Schiffsreise. Jetzt schriftliche Reiseunterlagen

Kundenfrage

Telefonisch gebuchte Schiffsreise. Jetzt schriftliche Reiseunterlagen mit Reisebedingungen von Berge&Meer erhalten. Anzahlung soll 25 % des Reisepreises sein. Habe noch nichts bezahlt. Möchte von der Buchung der Reise auch noch aus anderen Gründen zurücktreten. Reiseveranstalter will mir dafür 25 % des Reisepreises als Storno berechnen. Ist das rechtens? Ist der Vertrag überhaupt ohne das Vorliegen der Reisebedingungen bei mir zustande gekommen? Was passiert, wenn ich auch in Zukunft gar nichts bezahle? Widerspruchsrecht?
Danke JG
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,
vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.
Sie haben den Vertrag mit Hilfe von Fernkommunikationsmitteln gebucht. Aus diesem Grund haben Sie nach dem Gesetz, nämlich nach § 312 d BGB ein Widerrufsrecht von 14 Tagen über das man Sie hätte belehren müssen.
Hat man Sie nicht belehrt läuft die Frist nicht.
Sie können also in Textform die Buchung widerufen, was Sie auch getan haben.
Daher ist der Vertrag hinfällig und Sie brauchen nichts bezahlen
Passen Sie aber auf, dass Sie wenn trotzdem ein Mahnbescheid kommt dagegen Widerspruch einlegen, sonst wird die Forderung bestandskräftig festgestellt.
Unabhängig davon kann ein Vertrag nur über das zustande gekommen sein, worüber Sie sich auch telefonisch geeinigt haben.
Die Stornogebühr findet sich meist in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen Auf diese müsste man Sie bei Vertragsschluss hingewiesen haben , wofür Berge & Meer beweispflichtig ist.
Auch müsste es Ihnen zumutbar gewesen sein, von diesen Kenntnis zu nehmen. Nur dann ist der Storno vertraglich vereinbart.
Ich hoffe, dass ich die Frage zu Ihrer Zufriedenheit beantworten konnte. Wenn nicht, fragen Sie bitte so lange nach, bis Sie zufrieden sind. Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich darum, mich positiv oder neutral zu bewerten, damit ich bezahlt werde. Vielen Dank
Mit freundlichen Grüßen Rechtsanwältin
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ?

Ist etwas unklar geblieben ?


Sehr gerne !




Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Bewertung

danke
Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke für ihre Antwort. Teilen Sie mir bitte noch mit, was passiert, wenn ich nach schriftlichem Widerruf einfach nichts weiter unternehme. Ich habe ja noch nichts bezahlt und wie will denn das Reiseunternehmen die Stornogebühren von mir erhalten? Müßte das über eine Klage erfolgen oder ein Inkassounternehmen oder wie?
MFG JG
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


das ist auf verschiedene Arten möglich.


Entweder wird man Sie anschreiben und das Geld von Ihnen fordern oder es kommt zu dem oben erwähnten Mahnbescheid.



Wenn man Sie anschreibt, antworten Sie mit dem, was ich Ihnen oben geschrieben habe.

Beim Mahnbescheid heißt es aufpassen:


Gegen diesen müssen Sie dann unbedingt fristgericht Widerspruch einlegen, da bei Ablauf der Widerspruchsfist sonst die Forderung gegen Sie als rechtskräftig festgestellt gilt und auch vollstreckt werden kann.







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