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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17048
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
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raschwerin ist jetzt online.

hallo lieber anwalt..:) meine frage bezieht sich auf eine

Kundenfrage

hallo lieber anwalt..:)
meine frage bezieht sich auf eine tat vor 2 jahren. da habe ich in jugendlichem leichtsinn einen kontoauszug an meinem arbeitsplatz entdeckt von einer bewohnerin. nicht nachdenkend nahm ich diesen mit nachhause und schaute mir das ganze genauer an. das sparkonto war bei der comerzbank angelegt. am nächsten tag nahm ich einen überweisungsträger der bank, füllte diesen aus und unterschrieb natürlich mit falschem namen. auf diesem trug ich nichts überlegend meine richtigen kontodaten mit namen ein. erst tat sich nichts 1-2 wochen. danach versuchte ich mich telefonisch zu erkundigen wieso die überweisung auf sich warten lässt. mir wurde am telefon dann erklärt das dies kein zahlungsverkehrkonto sei und somit die summe nicht überwiesen werden kann. danach war die sache für mich erledigt und ich war eigentlich auch bischen froh das es nicht geklappt hat. da es eine affekttat war. aus angst davor pleite zu gehen. doch zu meiner überraschung, 2 wochen nach dem telefonat also insgesamt 1 monat nach dem einwurf war die volle summe auf meinem girokonto drauf. es lies auch nicht lange auf sich warten bis der brief von der polizei kam, in dem ich stellung beziehen sollte zu der tat. davor bin ich nie mit dem gesetz in konflikt geraten. dumm wie ich war verkroch ich mich und lies alles laufen ohne darauf zu antworten. irgendwann bekam ich dann natürlich die antwort, 480std sozialdienst oder zuchthaus. ich wählte natürlich sozialstunden. das ich nicht direkt ins zuchthaus musste war aus dem grund das ich ja davor nie straffällig geworden bin. nun habe ich mich erkundigt, die bank hätte die order nie ausführen dürfen, und trotzdem wurde ich verurteilt das geld zurückzuzahlen. ich sehe ein das ich wegen urkundenfälschung und VERSUCHTEN betrug verurteilt werde, aber sicher nicht das geld zurückzuzahlen. es war nicht mein verschulden, sondern die bank hätte von dem sparkonto nie das geld auf mein girokonto überweisen dürfen.
jetzt meine frage, wie würde die strafe denn ausfallen wenn ich das ganze wieder aufrollen würde und beweisen könnte das der fehler durch den der finanzielle schaden der person entstanden ist nicht meine schuld ist sondern eben fehler der bank?!
vielen dank XXXXX XXXXX antwort

ivesic ivan
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Sie haben eine Urkundenfälschung und einen Betrug begangen.

Ob bei dem Betrug der Bank eine Mitschuld zu geben ist, kann dahin stehen, da Sie der Initiator waren.

Daher sollten Sie diese Strafe akzeptieren.