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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26191
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, Meine Tochter arbeitet bei einem Pflegedienst und

Kundenfrage

Hallo,

Meine Tochter arbeitet bei einem Pflegedienst und die Probezeit endet am 25. Juli 2012.
Sie möchte wegen Umzug von diesem Pflegedienst weg. Es stehen noch 10 Tage Urlaub
und 133 Überstunden offen. Frage: Müssen die Urlaubstage gewährt werden und was ist mit den Überstunden, Ausbezahlung oder Freizeit?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Ihre Tochter noch 10 Tage Urlaub hat und bei Ihrem Chef den Urlaub beantragt, so muss der Chef ihr den Resturlaub gewähren.

Eine Ausnahme besteht nur dann und insoweit, soweit dringende betriebliche Belange der Urlaubsgewährung entgegenstehen, § 7 I BUrlG. Dringende Betriebliche Belange bedeutet beispielsweise ein unvorhergesehener Arbeitskräfteausfall, Saisonbedingte Mehrarbeit, oder vorrangige Urlaubsansprüche anderer Mitarbeiter.

Liegen solche Belange vor, so ist der Urlaub nach § 7 III BurlG abzugelten.

Hinsichtlich der Überstunden steht es im Ermessen des Arbeitgebers, ob diese "abgefeiert" werden oder aber Ihrer Tochter auszubezahlen sind. Insoweit hat Ihre Tochter keinen Anspruch auf Ausgleich der Überstunden in Freizeit.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt


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