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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Bei einem Prozess habe ich mich selbst verteidigt. Die Richterin

Kundenfrage

Bei einem Prozess habe ich mich selbst verteidigt. Die Richterin hat mir Verboten Notizen zu machen um meine Verteidigung aufzubauen. Sie wurde Lautstark und drohte mir sogar Ordnungsgeld an wenn ich weiter mitschreibe und Notizen mache. Am Schluß wurde ich zu 3 Monaten ohne Bewärung verurteilt. 1. Ist das rechtens. 2. Kann ich das Urteil aufheben lassen wegen Verfahrensfehler oder ähnliches. Was kann ich tun ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte.

Sie hätten während der Verhandlung gegen die Richterin einen Befangenheitsantrag stellen müssen, da Sie Ihnen verboten hat, sich Notizen zu machen.

Nun ist das Urteil in der Welt, so dass Ihnen lediglich das Rechtsmittel der Berufung bleibt, um das Urteil vom nächsthöheren Gericht überprüfen zu lassen. Die Frist zur Einlegung der Berufung beträgt 1 Woche ab Verkündigung des Urteils im Termin zur mündlichen Verhandlung. Die Berufung ist beim Amtsgericht einzulegen, dieses leitet dann die Angelegenheit mit dem Urteil an das Landgericht weiter.

Sie sollten sich in der 2. Instanz von einem Anwalt vertreten lassen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wiederspruch habe ich erhoben, das Gericht an den mit der Begründung abgelehnt er kam einen Tag zu spät!
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Berufungsfrist ist eine Notfrist. Die Richterin musste Ihnen nach der Urteilsverkündigung die Frist erläutern und Ihnen einen entsprechenden Hinweis erteilen.

Sie sollten von einem Strafverteidiger vor Ort prüfen lassen, ob eine Wiedereinsetzung in den vorgigen Stand erfolgversprechend ist. Hierzu sollten Sie einen Fachanwalt für Strafrecht umgehend beauftragen, verweisen Sie den Anwalt bereits bei der Terminsvereinbarung darauf, dass ein Wiedereinsetzungsantrag geprüft werden soll.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

die Berufungsfrist ist eine Notfrist. Die Richterin musste Ihnen nach der Urteilsverkündigung die Frist erläutern und Ihnen einen entsprechenden Hinweis erteilen.

Sie sollten von einem Strafverteidiger vor Ort prüfen lassen, ob eine Wiedereinsetzung in den vorgigen Stand erfolgversprechend ist. Hierzu sollten Sie einen Fachanwalt für Strafrecht umgehend beauftragen, verweisen Sie den Anwalt bereits bei der Terminsvereinbarung darauf, dass ein Wiedereinsetzungsantrag geprüft werden soll.