So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RASchroeter.
RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7716
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RASchroeter ist jetzt online.

Jahressonderzahlung

Kundenfrage

Hallo, mein Arbeitgeber verlangt einen Teil der Jahressonderzahlung von mir zurück, den aber die Rentenversicherungsanstalt mir als Nebenverdienst angerechnet hat und mir daaher drei Monate lang nur 3/4 meiner Rente gezahlt hat. Zum besseren Verständnis: Ich wurde nach langer Krankheit, von der Krankenkasse ausgsteuert. Meine Leistungen mußte ich nun bei der ARGE beantragen. Diese verlangte von mir, dass ich einen Rentenantrg stelle. Der Antrag wurde auch genehmigt, jedoch zeitlich begrenzt, für drei Jahre. Da die Rente rückwirkend gezahlt wurde, stellte mein Arbeitgeber fest, dass er anteilmäßig die Jahressonderzahlung zurückverlangen kann. Weder mein Arbeitgeber, noch ich, konnten natürlich vorraussehen daß es sich so entwickelt. Somit hat die Rentenkasse eben diese Zahlung als Nebenverdienst gerechnet und mir, wie schon erwähnt, für drei Monate meine Rente gekürzt. Ich habe dies meinem Arbeitgeber mitgeteilt und angeführt, er solle seine Ansprüche bei der RVA geltend machen, insbesondere deswegen, da ich nur eine geringe Rente beziehe und mir unverständlich ist, warum dies auf dem Rücken des Schwächsten, in diesem Fall ausgetragen werden soll. Die RVA hat mir mitgeteilt, daß in diesem Fall die Rente neu berechnet werden müsse und das unverhältnismäßig sei. Nun, ein paar Monate später, bekomme ich vom Arbeitsgericht in Köln eine Mahnbescheid über die Forderung, wogegen ich allerdings Widerspruch einlegen kann. Man rät mir, von seiten des Arbeitsgerichts, mir Rechtsbeistand zu holen, wobei das meine derzeitige finanzielle Lage nicht unbedingt zulässt. Wie verhalte ich mich?? Es ist noch anzumerken, daß ich von meinem Arbeitgeber informiert worden bin, daß ich immer noch Mitarbeiter des Betriebes bin (seit nunmehr 23 Jahren) und ich mir die Frage stelle, ob mir als Mitarbeiter die Jahressonderzahlung nicht ohnehin zusteht, Da die Rente zeitlich begrenzt (wegen voller Erwerbsminderung) ist. Vielen Dank Mit freundlichenm Grüßen (von Moderation entfernt)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Da Sie Widerspruch gegen den Mahnbescheid eingelegt haben, ist mit einer Abgabe des Verfahrens und einer anschließenden Begründung des Mahnbescheides zu rechnen. Wenn Sie dem nicht entgegentreten, drohen Sie das Verfahren zu verlieren.

Daher sollten Sie sobald Sie nachricht erhalten, dass das Verfahren an das zuständige Arbeitsgericht abgegegeben wurde einen Rechtsanwalt aufsuchen, der eine Klageerwiderung verfasst und dem Anspruch entgegentritt soweit dieser begründet ist. Zudem sollte der Anwalt dann Prozeßkostenhilfe für das Verfahren beantragen, wenn Sie die Kosten, die mit dem Verfahren verbunden sind nicht tragen können.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

gibt es noch Nachfragen? Wenn dies nicht der Fall ist, darf ich Sie höflich bitten, meine Antwort auf Ihre Frage zu akzeptieren.

 

Vielen Dank!

Ähnliche Fragen in der Kategorie Arbeitsrecht