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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

bei uns im betrieb wurde stillschweigend ein chefwechsel durchgeführt

Kundenfrage

bei uns im betrieb wurde stillschweigend ein chefwechsel durchgeführt . am 30.04.12 hatten wir erfahren das unsere löhne nicht mehr täglich ausbezahlt werden sonder monatlich ab 01.05.12 so das wir unser erstes geld dann im juni bekommen werden . da wir unser geld immer täglich bekommen hatten sagte niemand etwas wegen den nachtschichtzulagen die unser chef mehr oder weniger immer selbst eingesteckt hat. da wir unser geld aber jetzt monatlich bekommen wollen wir auch die zuschläge haben . unser neuer chef wird es aber so ausrechnen lassen das wir inklusive den zuschlägen das bekommen was wir vorher netto hatten . was können wir dagegen tun ? wie ändert sich die rechtslage da ich in dem betrieb schon seit zwölf jahren bin und meine frau auch schon seit sechs jahren ?wenn wir was sagen was uns nicht paßt wird gleich mit einem aufhebungsvertrag gedroht! auserdem hatten wir im monat 150,00 Euro bekommen als urlaubsgeld dafür mußten wir die tage vorher reinarbeiten wenn wir in den urlaub wollten .wie verhält es sich jetzt mit der kündigungsfrist? Kann er mich jetzt auch fristlos kündigen ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

Der neue Arbeitgeber tritt in den bestehenden Arbeitsvertrag ein und zwar mit allen Rechten und Pflichten.

Maßgebend sind die im Vertrag getroffenen Regelungen zur Höhe der Vergütung und zu dessen Zahlungsweise.

Der neue Arbeitgeber kann nicht einseitig die bestehenden Regelungen ändern. Dies ist nicht zulässig.

Hinsichtlich der Kündigungsfristen gelten die gesetzlichen Regelungen. Um so länger das Beschäftigungsverhältnis besteht, um so länger sind die Kündigungsfristen für den Arbeitgeber. Es gelten die in § 622 BGB genannten Fristen.

Eine fristlose Kündigung ist nur möglich, wenn ein wichtiger Grund vorliegt. Allein das Bemängeln von Missständen ist kein hinreichender Kündigungsgrund. Etwaiges Fehlverhalten des Arbeitnehmers ist auch erst abzumahnen.

troesemeier und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
wie sieht es aus wenn kein schriftlicher arbeitsvertrag besteht ?
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Dann gilt das, was bisher üblich war.

Es gelten die Bedingungen fort, die bisher gehandhabt worden sind.