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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren,meine Tochter (mit dem Vater

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, meine Tochter (mit dem Vater des Kindes nicht verheiratet) ist mit dem Kind vor ca. 1 Jahr aus der gemeinsamen Wohnung ausgezogen. Der Lebensmittelpunkt des Kindes ist seit diesem Zeitpunkt die Wohnung meiner Tochter. Der Vater zahlt Unterhalt und beide haben das gemeinsame Sorgerecht. Zwischen meiner Tochter und dem KV besteht ein sehr angespanntes Verhältnis und der KV droht nunmehr mit rechtlichen Schritten, weil nach seiner Meinung, er in seinen Rechten beschnitten ist. Ich muss dazu noch sagen, dass beide in Betreuung beim Jugendamt sind, es aber seit der letzten Sitzung dort eine widersprüchliche Aussage gab. Diese Frage möchte ich gern an Sie zur Beantwortung weiter leiten. Nach der Auflistung, welche Angelegenheiten beim gemeinsamen Sorgerecht von erheblicher Bedeutung sind, steht auch die Grundentscheidung, bei welchem Elternteil das Kind lebt. Meine Frage: Muss meine Tochter amtlich festlegen lassen, dass das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht bei ihr liegt? Für eine zeitnahe Beantwortung wäre ich Ihnen sehr dankbar. Mit freundlichen Grüßen (von Moderation entfernt)
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte.

Eine Entscheidung über den Teilbereich der elterlichen Sorge, nämlich des Aufenthaltsbestimmungsrechtes, ist nur dann erforderlich, wenn das Aufenthaltsbestimmungsrecht zwischen den Eltern streitig ist.

Da Ihre Tochter das Kind in ihrem Haushalt hat, hat das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt bei der Mutter. Dieser Aufenthalt würde nur dann geändert werden, wenn das Kindeswohl gefährdet ist.

Bedeutsam ist das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht nur in dem Fall, wenn der Elternteil in dessen Haushalt das Kind lebt, mit dem Kind umziehen will und der neue Wohnort außerhalb eines Radius von etwa 50 km zum bisherigen Wohnort liegt.

Das Familiengericht würde einen Antrag auf Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechtes auch nur dann annehmen und entscheiden, wenn es hierüber Streit gibt. Es bedarf also eines Regelungsbedarfes, ansonsten bleibt es bei der stillschweigenden Entscheidung, dass Ihre Tochter zumindest soweit es um den derzeitigen Wohnsitz geht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht inne hat.
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne unter Berücksichtigung des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes wie folgt beantworte.

Eine Entscheidung über den Teilbereich der elterlichen Sorge, nämlich des Aufenthaltsbestimmungsrechtes, ist nur dann erforderlich, wenn das Aufenthaltsbestimmungsrecht zwischen den Eltern streitig ist.

Da Ihre Tochter das Kind in ihrem Haushalt hat, hat das Kind seinen gewöhnlichen Aufenthalt bei der Mutter. Dieser Aufenthalt würde nur dann geändert werden, wenn das Kindeswohl gefährdet ist.

Bedeutsam ist das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht nur in dem Fall, wenn der Elternteil in dessen Haushalt das Kind lebt, mit dem Kind umziehen will und der neue Wohnort außerhalb eines Radius von etwa 50 km zum bisherigen Wohnort liegt.

Das Familiengericht würde einen Antrag auf Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrechtes auch nur dann annehmen und entscheiden, wenn es hierüber Streit gibt. Es bedarf also eines Regelungsbedarfes, ansonsten bleibt es bei der stillschweigenden Entscheidung, dass Ihre Tochter zumindest soweit es um den derzeitigen Wohnsitz geht, das Aufenthaltsbestimmungsrecht inne hat.