So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA_UJSCHWERIN.
RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Hallo,Hätte eine Frage zum Thema Kündigung. Bin infolge eines

Kundenfrage

Hallo,Hätte eine Frage zum Thema Kündigung.
Bin infolge eines burnouts zurzeit nicht arbeitsfähig und vom Arzt 100% krank geschrieben. Habe nun wegen unüberbrückbaren Problemen in der Firma auf Ende Juli 2012 gekündigt. Nach 29 Jahren Vollzeitjob. Nun möchte ich wissen, ob meine Krankheitstage sich verschiebend auf den Kündigungstermin auswirken könnten. Denn ab Anfang August würde meine Umschulung beginnen.
Besten Dank für Ihre Hilfe.
Frau H.Gmür
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Da Sie das Arbeitsverhältnis selbst zum 31.07.2012 gekündigt haben, wirkt sich Ihre Krankschreibung nicht auf das Ende des Arbeitsverhältnisses aus.

Können Sie aber bis zum Ablauf der Kündigungsfrist aufgrund Ihrer Arbeitsunfähigkeit Ihren Urlaub nicht mehr in Anspruch nehmen, muss Ihnen der Arbeitgeber Ihren Resturlaub vergüten, Sie haben dann also noch einen Vergütungsanspruch im Juli für den nicht genommenen Urlaub.

Bitte fragen Sie gerne nach, wenn noch Unklarheiten bestehen.
RA_UJSCHWERIN und 2 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besten Dank. Wie sieht es eigentlich mit meinem 13ten Monatslohn aus, den ich immer im November bekommen habe?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

da Sie im Jahr 2011 noch vollständig beschäftigt waren, müssen Sie das 13. Gehalt nicht zurückbezahlen.

Ein Anspruch für 2012 hingegen besteht nicht, da das 13. Gehalt immer erst zum Ende des Jahres und nur dann fällig wird, wenn das gesamte Jahr noch beim Arbeitgeber gearbeitet wurde.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Nur noch eine Frage. Habe meine Kündigung eingeschrieben vor einigen Tagen abgeschickt. Von meinem Chef kam bis jetzt keinerlei Reaktion. Nun wäre mir wohler wenn ich eine Bestätigung des Eingangs der Kündigung von meinem Chef bekommen würde. Ist so Eine vorgeschrieben, oder soll ich es einfach mal so auf sich beruhen lassen?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

einen Anspruch auf eine Bestätigung des Eingangs der Kündigung haben Sie nicht. Aber Sie haben den Brief ja per Einschreiben geschickt, so dass Sie sich ja einen Zustellungsnachweis von der Post geben lassen können.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
ach ja noch dies, Ich hätte wenn alles wie einst geplant, bis Ende Juli schon vier Wochen der im Ganzen sechs Wochen Jahresurlaub bezogen. Die Ferienwochen sind bei meinem Staatsbetrieb so eingeplant für mich. Nun was ist wenn ich ja Ende Juli aufhöre. Muss ich mit Lohnreduktion im letzten Monat rechnen, da mehr als die Hälfte der Ferien in sieben Monaten bezogen sind?
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragestellerin,

da Sie erst im 2. Halbjahr des Jahres 2012 ausscheiden, haben Sie Anspruch auf den gesamten Jahresurlaub 2012, der Ihnen, soweit Sie ihn nicht bis zum 31.07.2012 in Anspruch nehmen können, dann ausbezahlt werden muss.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besten Dank für Ihre grosse Hilfe! Werde Sie sehr gerne weiter empfehlen.
Noch einen schönen Tag.
Herzliche Grüsse, Heidi Gmür
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es freut mich sehr, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte und wünsche Ihnen auch noch einen schönen Tag und für die Zukunft alles Gute.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Arbeitsrecht