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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt und Diplom-Verwaltungswirt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 3109
Erfahrung:  Lanjährige praktische Tätigkeit als Rechtsanwalt
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Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Hallo, meine Name ist Andrea Reutner ich bin 44 Jahre alt und

Kundenfrage

Hallo, meine Name ist Andrea Reutner ich bin 44 Jahre alt und arbeite seit 23 Jahren im selben Konzern in verschiedenen Filialien in Deutschland und seit 4 Jahren in Spanien.
letztes jahr war ich für 9 Monate krank wegen einer Depression oder burn out, oder wie man das auch immer nennen will. als ich wieder gesund geschrieben würde habe ich erneut klar gemacht, dass ich nicht mehr als Abteilungsleiter in der selben Abteilung arbeiten kann und will. Die hatte ich bereit vor mehr als 2 Jahren geäußert. Es war teil meiner situation, dass ich zu lange (ca.13 Jahre) diese Job gemacht habe.
Die Philosophie der Firma sagt, dass es immer Möglichkeiten für Veränderung gäbe allerdings hat man mir in einem Gespräch klar gemacht, dass dies nicht für mich gibt, da ich zu teuer wäre. Man sagte mir, dass ich mich in DE nach einen Job bei diesem Konzern umsehen soll. dies war ende Januar. Seit dem wartete ich auf Projet die man mir zugesagt hatte aber nichts passierte. Meine chefin sagte mir ich solle mich nciht sorgen wegen der Zeit die verstreiche und ich solle so lange zuhause bleiben.
Letzte Woche habe ich mich mir ihr zu einem 'Gespräch getroffen, in dem sie mir sagte, dass ich ab heute wieder arbeiten solle, denn sie würden mich ja schließlich bezahlen. Ich stimmte zu da ich ja 2 Monate schon daruaf wartet die chance zu bekommen wieder etwas zu tun. Im selben Gespräch sagte sie mir, dass ich bis Ende April Zeit hätte in Deutschland bei diesem Konzern etwas zu finden, ansonsten müßten wir darüber reden, dass ich den Konzern verlasse.
Ich hatte bereits 2 vorstellungsgespräch auf die ich jeweils eine Absage bekam. Man bot mir an, in der selben Position und Abteilung wie bisher zu arbeiten. Aber da dies aus meiner sicht ein Grund für die Depression war kann ich dieses Angebot nicht annehmen.
Wie sehen sie meine Situation, und was kännen sie mir raten?
Veilen Dank Im Vorraus
Andrea Reutner
Gepostet: vor 4 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 4 Jahren.

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich aufgrund Ihrer Schilderung gerne informatorisch Auskunft gebe wie folgt.

Die Anwälte haben schon Recht. Derzeit ist aus rechtlicher Sicht nichts zu veranlassen. Bislang wurde Ihnen die Kündigung lediglich in Aussicht gestellt.

Ein Anspruch auf eine andere Position ist für mich nicht ersichtlich. Sie haben nur Anspruch auf Beschäftigung in der Position, wie Sie in Ihrem Arbeitsvertrag definiert ist.

Denkbar wäre die Fürsorgepflicht Ihres Arbeitgebers heranzuziehen, um einen Anspruch für eine neue Position zu begründen. Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass seine Arbeitnehmer durch die Arbeit nicht krank werden. Hierzu müsste in einem etwaigen Rechtsstreit aber ein Ursachenzusammenhang zwischen Ihrer Depression und der alten Position nachgewiesen werden. Das kann schwierig werden.

Ich bedauere, Ihnen keine konkretere Lösungsmöglichkeit aufzeigen zu können.
Kunde: hat geantwortet vor 4 Jahren.
Heißt das, sollte ich weiterhin darauf beharren, die selben rechte zu fordern wie andere, dann kann ich gekündigt werden ohne eine Abfindung zu bekommen?
Weil ich krank war? oder weil ich zu alt bin? oder weil ich ausländerin bin? Wieso sollte ich nicht diese Rechte einfordern?
Hat die Firma, besonders nach 23 Jahren Betriebszugehörigkeit, nicht eine soziale Verantwortung für ihre Arbeitnehmenr?
Es ist in der Firmenphilosophie verankert, dass jeder das Recht und die Pflicht uaf berufliche und persönliche Entwicklung hat und die Firma nicht nur fördert sondern auch fordert.
Ich denke, dass meine Therapeutin bestätigen kann, dass eine Teil meiner Kriese die Situationen in Beruf hervorgerufen haben. Wenn nun der Wunsch zur Veränderung von mir schon lange vor der Krankheit geäußert wurde, und meine krankheit bestätigt, dass es Folgeerscheinungen gibt. Ist die Firma dann nicht auch verpflichtet eine positive Veränderung der Situation herbei zu führen?
Ich fühle mich durchaus im Recht inh dieser Situation. Bitte belehren sie mich sollte ich falsch liegen.
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 4 Jahren.

Wie bereits von mir dargelegt, kann mit der Fürsorgepflicht/sozialen Verantwortung des Arbeitgebers argumentiert werden, um einen Anspruch auf eine neue Position im Betrieb zu begründen.

Ich möchte aber darauf hinweisen, dass es schwierig werden kann, diesen Anspruch in einem etwaigen Arbeitsgerichtsprozess durchzusetzen. Es geht hier um unbestimmte Rechtsbegriffe, die unterschiedlich ausgelegt werden können.

Falls Sie gekündigt werden, können Sie sich gegen die Kündigung wehren und auch eine Abfindung beanspruchen, wenn die Kündigung ungerechtfertigt war.

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