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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26415
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren, ich wäre Ihnen

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen,
sehr geehrte Herren,

ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mir zum folgenden kurz angerissenen Sachverhalt eine Frage beantworten würden.

Sachverhalt: Seit langer Zeit wird meine Familie verleumdet und gemoppt. Was wir nicht wussten, dass seit Jahren unsere privaten Telefone abgehört und vermutlich auch mitgeschnitten wurden. Leider entdeckten wir das erst vor ca. drei bis vier Monaten. Seit dem telefonieren wir nur noch mit dem Handy. In diesen Gesprächen wurden auch hoch brisante Inhalte zwischen meiner Frau und mir besprochen. Diese Sachverhalte wurden jetzt teilchenweise an meinen Arbeitgeber herangetragen. Jetzt habe ich morgen ein Gespräch mit hohen Vorgesetzten, vermutlich zu den Inhalten der Gespräche.

Meine Frage: Wie muss ich mich verhalten um mich nicht angreifbar zu machen und nicht gleich zu scheitern? Die Existenz meiner Familie ist hier in Frage gestellt.

Vielen Dank XXXXX XXXXX
und viele Grüße
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Soweit Sie der Arbeitgeber auf den Inhalt der Gespräche ansprechen sollte, so sollten Sie sich hierauf nicht einlassen.

Sie sollten Ihren Arbeitgeber vielmehr direkt danach fragen, wer ihm den Inhalt dieser Telefonate zugetragen hat.

Soweit Sie abgehört wurden, liegt eine Straftat vor § 201 StGB.

Der Arbeitgeber ist als Zeuge gegenüber Polizei und Staatsanwaltschaft verpflichtet seine Quelle zu nennen. Verweigert er dies, so verstößt er gegen seine Pflichten als Zeuge zur wahrheitsgemäßen Aussage.

Sie sollten sich im Gespräch mit Ihrem Chef morgen nicht also in die Defensive drängen lassen und sich für den Gesprächsinhalt rechtfertigen müssen, sondern Sie sollten dem Chef klarmachen, dass eine Straftat gegen Sie verübt wurde und der Chef verpflichtet ist, alles zur Aufklärung der Tat beizutragen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
RASchiessl und 3 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Herr Schiessl,

vielen Dank für die Antwort. Es sind die Informationen die ich benötige und beachten werden. Zur Information: Bei meiner Frau hatten Sie das gleiche getan. Der Arbeitgeber hat sich vorbildlich verhalten. Keiner darf ihr zu nahe treten. Kolleginnen und Kollegen die dies tun, werden an Ort und Stelle von den Vorgesetzten auf ihr Fehlverhalten hingewiesen. Heute ist für sie alles wieder normal. Eine Sorge weniger!
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Viel Glück für Ihr morgiges Gespräch!

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