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RASchroeter
RASchroeter, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 7709
Erfahrung:  Rechtsanwalt, Immobilienökonom, MBA, Bankkaufmann
33364821
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Hallo -ich würde gerne mit meinem Arbeitgeber auf eigene Initiative

Kundenfrage

Hallo -ich würde gerne mit meinem Arbeitgeber auf eigene Initiative ein früheres Ausscheiden nach 38 Jahren Betriebszugehörigkeit vereinbaren.
Bin Jahrgang 1951 - also mittlerweile über 60 Jahre alt.
Frage: was macht steuerlich mehr Sinn?
a. Ein Ausscheiden & Abfindung (zb 200.000 €) zum Ende des Jahres 2012
b. Auscheiden zb 31.1.2013 und Zahlung ebenfalls zu diesem Termin
Bei a. hab ich natürlich ein hohes (nach Splitting Tarif zu versteuerndes) Einkommen auf das noch on top die Abfindung käme -denke da frisst die Steuer einen Großteil auf.
bei b. nur ein Monatsgehalt Januar 2013 und die Abfindung
Denke das Modell b wesentlich steuergünstiger ist (beides nach Fünftel Regelung)
Mfg Ralph Lobenstein
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Eine Abfindungszahlung in 2013 ist sicherlch sinnvoller, da die Steuerbelastung reduziert wird. Im übrigen sollten die Abfindungszahlung für den Verlust des Arbeitsplatzes geleistet werden, damit Sie keine Sperrfrist bei dem möglichen Bezug von Arbeitslosegeld erhalten. Weiterhin kann eine Abfindungszahlung als einmalige Sonderzahlung nach der fünftel Regelung besteuert werden, was den Steuersatz erheblich reduziert. Zudem ist die Vereinbarung so zu treffen, dass auf die Abfindung keine Sozialabgaben entfallen.

Soweit realisierbar kann auch eine Wohnsitzverlegung ins Ausland einen erheblichen Steuervortel beinhalten.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und Ihnen einen ersten Überblick verschaffen. Ich darf Sie bitten meine Antwort durch das Anklicken des grünen Feldes zu akzeptieren.

Die Beantwortung erfolgte unter der Voraussetzung, dass Sie die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Plattformbetreibers gelesen haben und die Antwort akzeptieren.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter, MBA
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

Zertifizierter Zwangsverwalter

RASchroeter und 4 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sozialabgaben? Ich zahl doch Steuern drauf zb bei 200k wahrscheinlich nach Splitting tarif mind 40 k
Und Arbeistlosengeld wird doch nicht bezahlt sondern wahrscheinlich erstmal die Abfindung angerechnet oder?
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Steuern zahlen Sie auf die Abfindung sicherlich. Allerdings glt es zu vermeiden, so dass Sie Sozialabgaben in Form von Renten- und Krankenversicherungsbeiträgen zahlen. Wird de Abfindung für den Verlust des Arbeitsplatzes gezahlt, erfolgt zumindestens keine Sperre, richtigerweise aber eine Anrechnung.

Viele Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Krankenversicherung : bin privat versichert und zahl nach meinem Auscheiden allein weiter. Rentenversicherung zahle ich dann auch noch von Abfindung mind 3 Jahre allein weiter alleine ein um bei Erreichen von 64 Jahren dann nicht zu hohe Abschläge zu haben.So ist mein Plan.Oder muss ich von 200k dann sagen wir mal sofort 20 k oder was auch immer sofort für Rentenversicherung abdrücken?
Experte:  RASchroeter hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie privat versichert sind, fällt dieser Posten schon mal weg. Bei der Rentenverscherung ist es in der Tat so, dass durch eine entsprechende Vereinbarung keine Abgabepflicht besteht. Allerdings ist der Betrag durch die Betragsbemessungsgrenze auch aktuell 548,80 (Arbeitnehmeranteil) begrenzt und fällt damit nicht wirklich ins Gewicht.

Vorrangig ist sicherlich die optimale Gestaltung zur Reduzierung der Lohnsteuer.

Viele Grüße

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