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RainNitschke
RainNitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1317
Erfahrung:  Berufserfahrung
49776616
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RainNitschke ist jetzt online.

Guten Tag, eine Frage zum Arbeitsrecht: Kollegin A Teamleiterin

Kundenfrage

Guten Tag,

eine Frage zum Arbeitsrecht:

Kollegin A Teamleiterin geht am 15.02.2011 in Mutterschutz und danach bis zum 18.03.2012 in Elternzeit.
Kollegin B wird kommisarisch als Teamleiterin für sie eingesetzt seit dem 01.12.2010, Kollegin B wird auf Nachfrage der Posten der Teamleiterin verwehrt, und bleibt kommisarische Teamleiterin.
Kollegin B erkrankt im Januar 2012 mit Burn Out und ist seitdem krankgeschrieben, die Firma sendet ein Schreiben, in dem die Degradierung zur Sachbearbeiterin zum 19.03.2012 angekündigt wird, weil bei Kollegin A die Elternzeit endet. Das beinhaltet ebenfalls die Zurückstufung der Gehaltsgruppe.
Im Arbeitsvertrag von Kollegin B steht ebenfalls, das die kommisarische Teamleitung endet mit der Zuordnung eines festen Teams. Dies ist bereits 2 mal geschehen, da im September 2011 und im Februar 2012 neue Teamleiter für das große Team eingestellt wurden, und somit Kollegin B ein bestimmtes Team zugeordnet wurde.
Frage: Ist die Degradierung zur Sachbearbeitung rechtens? Und hat Kollegin A ein Anrecht auf ihre alte Stelle?
Vielen Dank XXXXX XXXXX Antwort.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

Sehr geehrter Ratsuchende,

 

ob eine andere Tätigkeit ausgeübt werden kann/muss, regelt der Arbeitsvertag. Wenn Person A dort als Teamleiterin eingestellt wurde, dann hat sie auch Anspruch, wieder als Teamleiterin eingestellt zu werden. Steht dagegen nur im Vertrag, dass A bei der Firma angestellt ist (und viel. sogar noch, dass sie jeder Zeit woanders eingestezt werden kann), dann wäre eine andere Stelle auch möglich. Aber: Wenn eine andere Stelle besetzt werden soll, dann muss es sich um eine adäquat vergleichbare Stelle handeln bei gleichem Gehalt. Entsprechend hätte Person A also Ansoruch auf Ihren alten Job nach der Elternzeit.

 

Bzgl. der Ansprüche der B kommt es auf den Wortlaut des Arbeitsvertrages an. Wenn B als kommissarische Teamleiterin eingestellt wurde (und auch hier nicht im Vertrag steht, dass Sie überall einsetzbar ist), dann hätte auch B einen Anspruch auf eine gleichwertige Stelle. In diesem Fall sollte das Gespräch mit dem Chef gesucht werden und nötigenfalls ein Kollege vor Ort aufgesucht werden, der den Arbeitsvertrag noch einmal genau auf die Rechte der B hin prüfen kann.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

K.Nitschke

Rechtsanwältin

Experte:  RainNitschke hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Kostenlose Nachfragen sind im Anschluss selbstverständlich weiterhin möglich. Kostenlose Rechts- und Steuerberatung ist in Deutschland dagegen nicht gestattet.

 

 

Vielen Dank


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