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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1713
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Guten Abend, nach längerer Krankheit letztes Jahr habe ich

Kundenfrage

Guten Abend,

nach längerer Krankheit letztes Jahr habe ich mit meiner neuen Vorgesetzten nur noch Ärger. Mir wird Unfähigkeit fürs Team, mein Privatleben ginge vor ect. vorgeworfen. Inzwischen habe ich 1 Duzend emails mit Vorwürfen und Unterstellungen. Rückwirkend würden mir auch 24,5 h Arbeitszeit abgezogen mit der Begründung ich hätte die Pausen falsch eingetragen. Zwei meiner Kollegen haben die Pausen ebenso eingetragen, aber keinen Abzug erhalten. Seit fast einem JAhr gehe ich mit Bauchschmerzen zur Arbeit und hoffe das meine Vorgesetzte nicht im Hause ist. Der Betriebsrat ist informiert, gibt mir auch in vielen Punkten recht, aber es geschieht rein gar nichts. Für mich ist die Situation so nicht tragbar. Seit Monaten kämpfe ich mit Bauchkrämpfen und Übelkeit. LAut meinem HAusarzt züchte ich mir ein MAgengeschwür.

Wie gehe ich bei Mobbing von der Vorgesetzten am Besten vor? Kann ich über das Arbeitsgericht mein Recht bekommen ohne Eigenkosten?

Haben sie lieben Dank für Denkanstösse und gute RAtschläge. Ich bin echt verzweifelt.

Simona Quandt
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Sie haben richtig gehandelt, wenn Sie die E-Mails Ihrer Vorgesetzten gesammelt haben.

Suchen Sie insoweit (weiter) eine (fach-)ärztliche Unterstützung.

Den Arbeitszeitabzug sollten Sie nicht hinnehmen, es sei denn Ihr Arbeitgeber hat unwiderlegbare Beweise, was ich nicht annehme, zumal Ihre Kollegen gleichfalls derart gehandelt haben.

In erster Instanz müssen Sie leider, gleich ob Sie obsiegen oder verlieren, immer die eigene Anwaltskosten zahlen, es sei denn Sie haben eine Rechtsschutzversicherung oder erhalten Prozesskostenhilfe (Letzteres in der Regel nicht, wenn Sie Arbeitseinkommen haben).

Für die Gerichtskosten richtet sich dieses nach Obsiegen und Verlieren, vollständig oder verhältnismäßig.

Vor einem Prozess sollten Sie weiter alle Fakten (schriftlich; Zeugen) sammeln - das ist essentiell.

Denn ansonsten steht ja Aussage gegen Aussage.

Schalten Sie dazu am besten einen Anwalt Ihrer Wahl ein, um dieses Vorgehen zu organisieren, also um Vorsorge zu betrieben.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

haben Sie noch irgendwelche Nachfragen?

Ansonsten bitte ich höflich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen, was auch berufsrechtlich nicht anders zulässig ist.

Vielen Dank.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

haben Sie noch irgendwelche Nachfragen?

Ansonsten bitte ich höflich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen, was auch berufsrechtlich nicht anders zulässig ist.

Vielen Dank.

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