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ra-fork
ra-fork, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1732
Erfahrung:  Selbständiger Rechtsanwalt in Dortmund
63622881
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ra-fork ist jetzt online.

Hallo, Sebastian mein Name und ich habe folgendes Problem

Kundenfrage

Hallo,
Sebastian mein Name und ich habe folgendes Problem am Arbeitsplatz:
Ein indirekter Vorgesetzter behnadelt mich "wie den letzten Dreck". Es geht über beschimpfungen mit Kraftausdrücken, Drohung der Kündigung und bewußtes schlecht machen bei dtritten! Hatte schon diverse gespräche mit meinem Vorgesetzten (auch mit der betreffenden Person) allerdings wird mir nicht geglaubt da alles dementiert wird von der betreffenden Person!!! Was kann ich tun? Was muss ich tun???
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes im Rahmen einer ersten rechtlichen Einschätzung wie folgt beantworte:




Ihr geschildertes Problem fällt unter den Begriff Mobbing/Bossing und ist leider ein im Arbeitsrecht immer häufiger anzutreffendes Phänomen.




Nach weit verbreiteten Definition ist unter Mobbing das systematische Anfeindung, Schikanieren oder Diskriminieren von Arbeitnehmern untereinander oder durch Vorgesetzte zu verstehen. Mobbing ist dann anzunehmen, wenn es sich um fortgesetzte, aufeinander aufbauende und in einander übergreifende Verhaltensweisen handelt, die in ihrer Gesamtheit das allgemeine Persönlichkeitsrecht, die Ehre oder die Gesundheit des Betroffenen verletzen (BAG vom 15.01.1997 - 7 ABR 14/96 -,


Konkret tun können Sie in dieser Situation folgendes:

1) Zunächst einmal wäre zu klären, ob der Verhaltensweise der Person irgendein unglöster Konflikt aus der Vergangenheit zugrundeliegt oder was genau die Beweggründe für sein Handeln Ihnen gegenüber ist. Dies ist in der regel nur durch ein persönliches vertrauliches Gespräch mit der betreffenden Person selbst herauszufinden. Dies wäre grundsätzlich der erste Schritt, diesen Anfeindungen zu begegnen.


Hier sind Sie jedoch bereits mehrfach in der Sache erfolglos den Weg der Beschwerde an den Vorgesetzten gegengen. Dies empfiehlt sich in aller Regel erst, wenn die Verstöße beweisbar werden. Gerade an der Beweisbarkeit scheitert es aber in vielen Fällen, weil das Fehlverhalten nur Ihnen offen gegenüber an den Tag gelegt wird.


2) Sie sollten die Verstöße zum einen dokumentieren ( Datum, Uhrzeit, Ort, konkretes Geschehen, Zeugen ).

3) Sprechen Sie mit Mitarbeitern, die Zeuge dieseer Angriffe werden. Eventuell finden Sie ebenfalls weitere Betroffene.

4) Sie sollten sich ferner an eine Beratungstelle in Fragen des Mobbing wenden:

http://www.berufsinformation.org/mobbing-beratungsstellen-und-selbsthilfegruppen


5) Weiter kann es auch nicht schaden, sich (anonym) in einem Forum für Betroffene auszutauschen. Dies deswegen, weil Mobbing eine enorme psychische Belastung mit sich bringt und es lindernd wirken kann, dass man nicht der Einzige ist, dem so etwas widerfährt. Zudem können die Betroffenen Tipps zur Dokumentation der Übergriffe geben, da diese ähnliche Sachverhalte erlebt haben.






Sollten Sie dann hieb- und stichfeste Beweise gesammelt haben, haben Sie einen Anspruch gegen Ihren Arbeitgeber auf wirksamen Schutz vor der betreffeneden Person, den Sie notfalls auch gerichtlich durchsetzen könneten.







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Raphael Fork

-Rechtsanwalt-
Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
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Experte:  ra-fork hat geantwortet vor 5 Jahren.
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