So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an raschwerin.
raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17087
Erfahrung:  Rechtsanwalt
27582713
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
raschwerin ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, seit Okt. 1997 bin ich bei

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

seit Okt. 1997 bin ich bei einer Firma beschäftigt/angestellt.

Seit Feb. 2009 arbeite ich in Telearbeit - 30 Stunden.

Dieser Tätigkeit war ein Versuch der Firma und dadurch immer nur auf ein Jahr befristet.

Diesmal sollte mein Vertrag aber nur für 3 Monate verlängert werden, mit der Begründung: Wir wissen selber nicht wie es weitergeht.

Ich reagierte mit einem Antrag auf Teilzeit - 20 Stunden.

Diese Woche hatte ich ein Gespräch.

Anwesend waren ein Geschäftsführer und der Betriebsratsvorsitzende.

Den Antrag hat man abgelehnt. Mit meiner Arbeit ist und war man aber immer sehr zufrieden. Jedoch hält man 20 Stunden in diesem Bereich für unangemessen.

Man hat mir angeboten mich zu kündigen (*damit ich keine Sperre beim Amt bekomme, bin Single mit Kind) + Abfindung (Höhe unbekannt). *Das war schon mal eine große Erleichterung für mich.

Durch die Blume gab man mir wohl zu verstehen, dass die Firma durchaus am längeren Hebel sitzt (Aufhebungsvertrag, Kündigung durch Arbeitnehmer)

Zudem darf ich in der Form " Telearbeit/30Stunden weiterarbeiten, solange wie ich kann. Das wäre von mir aus gesehen bis Ende August 2012. Kann die Geschäftsleitung das einfach mündlich mit dem Arbeitnehmer vereinbaren? Solange wie ich kann? Es muss doch eine Kündigungsfrist eingehalten werden, und da frage ich mich, wie das bei 2 Verträgen funktioniert.

Anm.: Ich habe einen Festvertrag seit 1997 (Kündigungsfrist beträgt 5 Monate) und einen befristeten Vertrag für die „ Telearbeit „. Dieser läuft am 31. 03.2012 aus.

Das würde doch bedeuten, ich muss ab dem 01.04. wieder Vollzeit arbeiten, oder nicht?

Oder gilt wirklich der mündliche Vorschlag der GL?

Die Sache mit den zwei Verträgen finde ich verwirrend.

2. Möglichkeit: Ich arbeite weiter, so wie jetzt auch, 30 Stunden – unbefristet.

Das hat mich gewundert. Warum habe ich dann vorher nur einen Vertrag für 3 Monate bekommen?
Zur Zeit stehen 70 Kündigungen an. Ich stand (noch) gar nicht zur Debatte. Da ich aber Teilzeit beantragt habe (vielleicht haben sie nicht damit gerechnet und wären mich über den 3 Monatsvertrag einfacher losgeworden), hat man mich mit auf die Liste (Sozialplan) gesetzt.
Teilzeit musste ich beantragen, da sich bei mir dauerhafte, organisatorische Probleme einstellen würden, da Arbeitgeber u.a. 106 Km entfernt.

Ich werde so oder so gehen müssen.

Bis morgen soll ich mich entscheiden. Ich bin verunsichert. Wie geht es jetzt weiter? Ich habe ja nichts in der Hand. Reicht erst mal die Mitteilung meiner Entscheidung aus?

Danke XXXXX XXXXX Hilfe und mit freundlichem Gruß
d. Ratsuchende
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Nutzung von Justanswer.

Gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Auf die mündliche Vereinbarung ist kein Verlass. Der Arbeitgeber kann dies leugnen und dann können Sie nichts beweisen.

Die Befristung der Telearbeit läuft aus. Dann müssen Sie wieder in Vollzeit arbeiten.

Daher kommt es darauf an, was Sie wollen.

Danach ist die Strategie für das weitere Vorgehen aufzubauen.

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Also muss ich abwarten, wass passiert, wenn ich auf meinen Antrag (20 Stunden) bestehen bleibe?
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie auf 20 h gehen wollen, bleibt abzuwarten, wie sich der Arbeitgeber entscheidet.

Nach § 8 Teilzei- und Befristungsgesetz besteht aber in der Regel Ihr Anspruch auch.

Der Arbeitgeber kann dies nur verneinen, wenn dringende betriebliche Gründe entgegenstehen.