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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1730
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage bzgl Kündigung. Ich habe einen

Kundenfrage

Hallo,
ich habe eine Frage bzgl Kündigung.
Ich habe einen unbefristeten Arbeitsvertrag und bin im Dezember letzten Jahres in den Mutterschutz gegangen. Ich habe 2 Jahre Erziehungsurlaub beantragt und zugleich einen Antrag auf Teilzeitbeschäftigung gestellt (ich habe hierin geschrieben, dass ich nach 1 Jahr wieder für 2 Tage die Woche arbeiten möchte). Eine Bestätigung hat dieses Antrags hat mir mein ARbeitgeber nicht zukommen lassen.
Im Sommer diesen Jahres hatte ich telefonisch Kontakt mit meinem Arbeitgeber und wollte wissen ob ich wie beantragt wieder nach 1 Jahr kommen kann. Nach einem längeren Gespräch, indem er meine alten Arbeitsleistungen schlecht gemacht hat und auf alten Fehlern rumgehackt hat haben wir uns beide dazu entschlossen, dass ich dann nicht mehr kommen werde.
Seit dem Telefongespräch habe ich nichts mehr unternommen.
Mittlerweile habe ich eine neue Arbeitsstelle gesucht und gefunden für 20 Stunden die Woche. Ich möchte nun mein altes Arbeitsverhältnis kündigen. Was muss ich tun?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank XXXXX XXXXX Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Eine Frau kann während der Schwangerschaft und während der Schutzfrist nach der Entbindung (Mütter dürfen bis zum Ablauf von acht Wochen, bei Früh- und Mehrlingsgeburten bis zum Ablauf von zwölf Wochen nach der Entbindung nicht beschäftigt werden) das Arbeitsverhältnis ohne Einhaltung einer Frist zum Ende der Schutzfrist nach der Entbindung kündigen.

Der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin kann das Arbeitsverhältnis zum Ende der Elternzeit nur unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten kündigen.

Der Arbeitgeber hat dem Arbeitnehmer oder der Arbeitnehmerin die (form- und fristgerecht beantragte) Elternzeit zu bescheinigen, eine Zustimmung ist dafür nicht erforderlich, so dass die mangelnde Bescheinigung sich nicht auswirkt - nichtsdestotrotz sollten Sie dieses verlangen.

Im Hinblick auf ein neues Arbeitsverhältnis kann auch ein Aufhebungsvertrag geschlossen werden, jedoch sollten Sie es erwägen, sich diesbezüglich erneut anwaltlich beraten zu lassen.

Die Elternzeit endet im Übrigen dann vorzeitig, wenn auch das Arbeitsverhältnis - wie hier z. B. durch Kündigung - endet.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank XXXXX XXXXX für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
hsvrechtsanwaelte und 4 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

eines zur Klarstellung noch:

Das Sonderkündigungsrecht zum Ende der Elternzeit brauchen Sie aber nicht zu nutzen, sondern können vorher auch einen Aufhebungsvertrag schließen bzw. unter Einhaltung der normalen Kündigungsfrist ordentlich kündigen. Der Arbeitgeber sollte ja dagegen keine Einwände haben.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Kann denn das Telefongespräch als mündlicher Aufhebungsvertrag gesehen werden?
Meine Elternzeit endet 2013 - habe ich demnach eine Kündigungsfrist von 3 Monaten?
Mein neues Arbeitsverhältnis beginnt bereits am 1.2. Darf ich dieses dann überhaupt antreten?
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

den Aufhebungsvertrag müssen Sie zwingend schriftlich abschließen, was dann noch unbedingt im Januar (bis Di. nächster Wo.) geschehen muss.

Da kann dann auf das Telefonat Bezug genommen werden.

Wie gesagt, das Sonderkündigungsrecht zum Ende der Elternzeit (2013) muss nicht eingehalten werden - siehe meine zweite Antwort.