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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 21868
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe vor zwei Jahren, nach einem 23 J. bestehenden Arbeitsverhältnisses,

Kundenfrage

Ich habe vor zwei Jahren, nach einem 23 J. bestehenden Arbeitsverhältnisses, einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Seit dem ist mein Bemühen um ein Arbeitszeugnis bis heute ohne Erfolg gewesen. Nun möchte ich es einklagen. Meine Frage: muss mein damaliger Arbeitgeber die Kanzeleikosten bezahlen? Mit welchen Kosten muss ich rechnen um mein Recht auf ein Arbeitszeugniss geltend zu machen. Und wie lange kann so etwas dauern?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Der Zeugnisanspruch unterliegt der dreijährigen Regelverjährung, wenn nicht in Ihrem Arbeitsvertrag oder Aufhebungsvertrag kürzere Ausschlussfristen vereinbart waren.

Da Sie die Erteilung des Arbeitszeugnisses bereits erfolglos angemahnt haben, befindet sich Ihr ehemaliger AG in Verzug. Enststehen Ihnen deshalb nun im Rahmen der Durchsetzung Ihres Zeugnisanspruchs Kosten, so sind diese ersatzfähig als Rechtsverfolgungskosten (Verzugsschaden).

Beauftragen Sie nun einen Rechtsanwalt zur - zunächst außergerichtlichen - Durchsetzung Ihres Zeugnisanspruchs, so hat der ehemalige AG Ihnen diese Kosten zu erstatten.

Sie sollten daher zunächst die Erteilung des Zeugnisses noch einmal unter Setzung einer knappen Frist von dem Anwalt anmahnen lassen. Zugleich sollte angekündigt werden, dass bei ausbleibender Zeugniserteilung unverzüglich die Klage zum Arbeitsgericht auf Zeugniserteilung erhoben wird.

Sowohl die außergerichtliche Rechtsdurchsetzung durch den Anwalt wie auch die gerichtliche Geltendmachung (falls auf das Anwaltsschreiben keine Reaktion erfolgt) werden nicht viel Zeit beanspruchen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Besteht hierzu noch Klärungsbedarf? Soweit das nicht der Fall ist, darf ich um Akzeptierung bitten. Der Sachverhalt ist mit einem für Sie positiven Resultat rechtlich maximal ausgeschöpft. Kostenlose Rechtsberatung ist zudem nach zwingendem Recht nicht zulässig.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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