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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16768
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

ich bin seit knapp 20 jahren bei der fa.schlecker angestellt

Kundenfrage

ich bin seit knapp 20 jahren bei der fa.schlecker angestellt und arbeite ca,65 stunden in der woche als bezirksleiterin da das von der firma so erwartet wird und man nur freizeit in anspruch nehmen darf,wenn man es mit seinen gewissen vereinbaren kann.wenn die firma jetzt in planinsolvens geht und die gehälter nur noch für 3 monate gesichert sind,macht es da noch sinn die überstunden die sowieso nicht bezahlt werden,sondern die man mit seinen gewissen finanziert zu leisten und besteht bei einer planinsolvens anspruch auf abfindung weil die stellen als bezirksleiter mit verkleinerung des unternehmens nicht mehr benötigt werden?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Die von Ihnen geleisteten Überstunden stehen nicht im Einklang mit dem Arbeitszeitgesetz, das eine durchschnittliche Arbeitszeit von 8 Stunden, täglich vorsieht die auf 10 Std täglich nur verlängert werden kann, wenn im Halbjahresdruchschnitt 8 Stunden nicht überschritten werden.


In diesem Ausmaß muss kein Arbeitnehmer Überstunden leisten.


Allerdings müssen Sie die Überstunden soweit arbeitsrechtlich zulässig und in Ihrem Arbeitsvertag vorgsehen leisten, wenn Sie dazu angewiesen werden.

Sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie wegen Arbeitsverweigerung die fristlose Kündigung erhalten.


Was die Abfindung anbelangt:


Ihr Betriebsrat muss zuerst versuchen, mit der Firmenleitung einen Interessenausgleich auszuhandeln, in dem niedergelegt wird, wie man den einzelnen Arbeitnehmern entgegenkommen kann.

Dann muss er einen Sozialplan auszuhandeln versuchen.

In diesem wird dann festgelegt, was jeder an Abfindung zu beanspruchen hat.


Aber auch darüber hinaus können Sie einen Anspruch auf Abfindung aushandeln, wenn Sie gegen Ihre Kündigung innerhalb der 3 Wochen Frist vor dem Arbeitsgericht Kündigungsschutzklage erheben.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank