So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Schiessl Claudia.
Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16457
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
44859865
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
Schiessl Claudia ist jetzt online.

ich bin am 2.1.12 angeffangen zu arbeiten bei einer kleinen

Kundenfrage

ich bin am 2.1.12 angeffangen zu arbeiten bei einer kleinen firma. nach 8 tagen habe ich
von einern anderen firma ein gutes angebot bekommen und habe ab dem nächsten tag auf-
gehört. nun weill die chefin mir die sozialversicherung die der ag zahlen muss abziehen,
sodann 28.-- für angebol. bevorzugte abrechnung (die aber von mir gar nicht gefordert wurde)
und zusätzliche kosten werden noch abgerechnet. es entsteht mir insgesamt eine summe
von ca.28.,-- euro vorababr. sowie ca. 170,-- für beiträge des ag und kosten? was kann ich
tun. einne teueren rechtsantwalt kann ich mir nicht leisten. im endeffect bleiben mir von mein
gesamten cal.399,-- nettoverdienst noch 202,-- euro übrig.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Grundsätzlich müssen auch Arbeitsverträge eingehalten werden, da nach deutschem Recht der Grundsatz gilt,dass Verträge erfüllt werden müssen.


Sie waren daher an den Vertrag gebunden und konnten nicht fristlos kündigen.

Tun Sie es doch steht Ihrer Chefin ein Schadensersatzanspruch zu, weil Sie Ihre Pflichten aus dem Vertrag verletzt haben

Dieser Schadensersatzanspruch ist aber auf den Schaden begrenzt, der sich daraus ergibt, dass Sie die Kündigungsfrist nicht eingehalten haben.


Wenn Sie ZB in der Probezeit waren, haben Sie eine Kündigungsfrist von 14 Tagen, so dass es noch um einen Rest von 6 Tagen geht, wo Sie die Frist nicht eingehalten haben.


Da Sie ja innerhalb der im Vertrag vorgesehenen Kündigungsfrist hätten kündigen können, besteht ein Schadensersatzanspruch nur für die Tage bis zum Ablauf der Kündigungsfrist.


In meinem oben genannten Beispiel fehlen 6 Tage bis zur Einhaltung der Frist, so dass auch nur ein Anspruch auf die Sozialversicherungsbeiträge für diese 6 Tage gegeben ist.

Nicht erforderlich war auf jeden Fall die vorgezogene Abrechnung, so dass hier auch keine Kosten gefordert werden dürfen.



Sie können vor dem Arbeitsgericht selbst Klage einreichen und den Chef auf Rückzahlung der zu Unrecht abgezogenen Beiträge verklagen.

Dazu müssen Sie sich an die Rechtsantragsstelle begeben, wo man Ihnen hilft.



Ich hoffe, dass ich Ihre Frage beantworten konnte.



Sehr gerne können Sie nachfragen.




Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin


wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke

Ähnliche Fragen in der Kategorie Arbeitsrecht