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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16687
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich arbeite seit über 10 Jahren

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich arbeite seit über 10 Jahren in einem Betrieb auf 400,-- EURO-Basis. Momentan befinde ich mit in einer REHA und mir wurde jetzt mitgeteilt, dass die Firma aus privaten Gründen aufgelöst wird und ich zum 30. April 2012 gekündigt werde (das Einschreiben mit der Kündigung wird mir in den nächsten Tagen zugestellt). Meine Reha endet am 03.02.2012. Meine Frage ist wie folgt: Ich gehe danach wieder bis zum 30.04.2012 in den Betrieb, sodass ich bis 30.04.2012 auch Anspruch auf das Gehalt habe sowie auch auf die entsprechenden Urlaubstage bis 30.04.2012? Desweiteren habe ich gelesen, dass bei Betriebszugehörigkeit ab 10 Jahre eine Kündigungsfrist von 4 Monaten zum Monatsende besteht. Ist es demnach richtig zu kündigen zum 30.04. oder zum 31.05.2012? Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Ihre Kündigungsfrist richtet sich, wenn im Arbeitsvertrag nichts anderes vereinbart ist, nach § 622 BGB.

Bei einem Arbeitsverhältnis, das 10 Jahre bestanden hat sind es in der Tat 4 Monate zum Ende eines Kalendermonats.

Wenn man Ihnen im Januar kündigt, wird die Kündigung Ende Mai wirksam.


Bis dahin haben Sie Anspruch auf das Gehalt, auf Ihre Urlaubstage.

Sie solten ferner darauf achten, dass man Ihnen ein gutes Zeugnis gibt.

Das sollten Sie gegenlesen lassen, was wir bei Just Answer gerne für Sie übernehmen können.


Ach ja, falls man Ihnen mit der falschen Frist kündigt müssen Sie binnen 3 Wochen Kündigungsschutzklage erheben mit der Begründung, dass die Frist falsch ist,




Ich hoffe, dass ich Ihnen helfen konnte. Wenn Sie noch Fragen haben sehr gerne.




Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin

wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung

danke
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

 

 

Vielen Dank für die schnelle Rückantwort. Eine Frage habe ich noch: Da mir im Januar gekündigt wird, wird die Kündigung aufgrund meiner Firmenzugehörigkeit Ende Mai wirksam (so habe ich es in Ihrer Antwort verstanden). Bei Berechnung der bis dahin anfallenden Urlaubstage möchte ich gerne wissen, ob die Rehabilationszeit entsprechend berücksichtigt und abgezogen wird von den 4 Monaten Kündigungsfrist oder ob sie unbeachtet bleibt und mit in die Berechnung des Urlaubsanspruches mit eingeht. Vielen Dank für eine schnelle Rückäußerung.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

die Krankheitstage dürfen Ihnen nicht auf den Urlaub gerechnet werden, solange Sie während der Reha einen Anspruch auf Entgeltfortzahlung haben und zwar für insgesamt 6 Wochen.

Das ergibt sich aus § 10 BundesurlaubsG

Ihre Kündigung ist Ende Mai wirksam und Sie haben noch Ihre Urlaubstage.




Wenn ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich um Akzeptierung

Danke


Mit freundlichen Grüßen

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