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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
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Advopro ist jetzt online.

Hallo, bin seit 24 Jahre in einem Kleinbetrieb, leider auch

Kundenfrage

Hallo,
bin seit 24 Jahre in einem Kleinbetrieb, leider auch bei Verwandschaft, ohne Arbeitsvertrag
bin angestellt auls Bauschlosser bin aber seit ca. 15 Jahre dort im Büro.
Leider kamm es so weit das meine Schwester = (Chefin) mich müntlich raußgeschmissen hat weil sie meine Kinder nicht an dem Tag bekam wie sie wollte und privat und Geschäft kann sie leider nicht trennen. Ich bin seit dem 3 Wochen Krank geschrieben. Müntliche Kündigung geht ja nicht muss Schriftlich sein so weit ich es richtig weis.
Über meine Mutter hab ich erfahren das sie mir nicht gekündigt hat. Leider ist in den letzten Jahren so viel vorgefallen, das ich jetzt entgültig nicht mehr dort Arbeiten möchte und kann, aber selbst kündigen kann ich nicht weil mir sonst das Arbeitslosengeld gestrichen wird die ersten 3 oder 6 Monate das kann ich mir nicht leisten weil ich eine Familie habe und erst gebaut habe.
Wer kann mir weiterhelfen, wie soll ich mich ferhalten , oder welche rechte habe ich wegen einer Kündigung.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage .
Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:


Vorab: Sie haben hier sehr wohl einen Arbeitsvertrag, jedoch nach ihrer Schilderung offensichtlich keinen schriftlichen.

Sie haben hier also einen so genannten konkludenten oder einen mündlichen Arbeitsvertrag, für den die gesetzlichen Vorschriften der §§ 611 ff. BGB gelten.

So ohne weiteres können sie deshalb nicht rausgeworfen werden.

Ihr Arbeitsverhältnis kann nur durch eine ordentliche Kündigung unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist beendet werden.

Da sie nach ihrer Schilderung seit 15 Jahren dort arbeiten, beträgt die Kündigungsfrist für sie gemäß § 622 BGB bei einer Kündigung durch ihren Arbeitgeber 6 Monate zum Monatsende.

Die Kündigung ist zudem auch unwirksam, da die Kündigung wie sie völlig richtig vermuten gemäß § 623 BGB schriftlich erfolgen muss.

Eine mündliche Kündigung ist daher unwirksam und daher unbeachtlich. Auch müsste eine Kündigung ihnen persönlich zugehen und ihnen nicht nur ihre Mutter mitgeteilt werden.

Ergebnis: Der Arbeitsvertrag besteht weiter, da keine ordnungsgemäße Kündigung vorliegt. Sie sollten daher ihre Arbeitsleistung nachweisbar anbieten.

Selbst wenn ihre Schwester ihnen keine Arbeit geben sollte und sie nachhause schicken sollte, hätten sie dann weiterhin einen Anspruch auf Lohnzahlung und zwar so lange, bis ihre Chefin/Schwester sie irgendwann mal ordnungsgemäß unter Einhaltung der Kündigungsfrist (siehe oben) kündigen würde.




Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!

Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.

Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagabend!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

bitte lassen Sie mich meine Antwort kurz ergänzen:

Da sie offensichtlich eine Betriebszugehörigkeit von über 20 Jahren haben (lediglich ihre Bürotätigkeit dauert ja bereits seit circa 15 Jahren an), haben sie sogar eine Kündigungsfrist von sieben Monaten, die ihre Schwester einhalten müsste.


Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Freitagabend!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie haben meine Antwort bislang noch nicht akzeptiert. Ich bitte Sie dies noch nachzuholen und mich somit für meine Rechtsberatung zu bezahlen. Dieses gebietet nicht schon nur Gebot der Fairness, sondern ist auch Gegenstand der AGB (Punkt Nr. 9 der Nutzungsbedingungen), die Sie schliesslich auch akzeptiert haben.



Eine kostenlose Rechtsberatung ist nämlich zum einen von dieser Plattform nicht beabsichtigt und zum anderen nach deutschem Berufsrecht grundsätzlich nicht zulässig. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, so melden Sie sich bitte. Ansonsten akzeptieren Sie bitte.



Mit freundlichem Gruß

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,

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Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

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Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

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