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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 26451
Erfahrung:  Langjährige Tätigkeit im Zivilrecht
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Es geht um meinen Mann, er war 5Wochen krankngeschrieben,am

Kundenfrage

Es geht um meinen Mann, er war 5Wochen krankngeschrieben,am 30.12.2011

bekam er die Kündigung.Er hat zu hohen Bluddruck,kann daher keinen LKW fahren.

Er ist Kratfahrer,beim Transportbetrieb C. Höhn,

Er war Beschäftigt vom 29.04.2008 bis 31 01.2012 .Sein alter ist 60Jahre.

Nun meine Frage :Muß er die Kündigung annehmen oder lohnt es sich eine kündigungs schutzklage einzureichen? Da er keine Rechtsschutzversicherung hat ,wollte ich gerne wissen ob es sich für Ihn finanziel lohnt? Vielen dank
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

In der Sache nehme ich Stellung wie folgt:

Zunächst zu den Kosten:

Wenn Ihr Mann selbst die Kündigungsschutzklage einreicht, dann entstehen ihm keine Kosten. Gerichtskosten muss Ihr Mann nicht bezahlen. Im Arbeitsgerichtsprozess trägt jede Partei Ihre Kosten immer selbst. Das bedeutet, auch wenn Ihr Mann verlieren sollte, so muss er die Anwaltskosten der Gegenseite nicht tragen.

Zur Kündigung:

Grundsätzlich kann der Arbeitgeber Ihrem Mann aufgrund seiner Erkrankung kündigen.

Dies ist dann möglich, wenn Ihr Mann aufgrund seiner Erkrankung seiner Arbeit langfristig nicht mehr nachgehen können wird.

Wenn dies der Fall ist, so muss der Arbeitgeber vorrangig vor einer Kündigung prüfen, ob er Ihren Mann nicht innerhalb des Betriebes umsetzen kann auf eine freie für Ihren Mann geeignete Stelle.

Erst wenn dies nicht möglich sein sollte so kann der Arbeitgeber Ihrem Mann wirksam kündigen.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen weitergeholfen zu haben. Soweit Sie keine weiteren Nachfragen haben, bitte ich höflich meine Antwort zu akzeptieren indem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl
Rechtsanwalt

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