So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RA Staemmler.
RA Staemmler
RA Staemmler, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 915
Erfahrung:  Rechtsanwalt auf dem Gebiet des Arbeitsrechts
54218743
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
RA Staemmler ist jetzt online.

ich bin 51 und bin seit märz 1995 in einer spedition tätig.ich

Kundenfrage

ich bin 51 und bin seit märz 1995 in einer spedition tätig.ich habe am 29.12.2011 meine kündigung zum 30.06.2012 bekommen.die spedition hat an diesem standort ausschliesslich für die firma sclecker gearbeitet.die firma schlecker schliesst ihren standort ebenfalls am 30.06.2012.meine frage ist,wie soll ich mich verhalten,wenn kein abfindungsangebot von der spedition kommt.ich war dort die letzten 4 jahre als furparkleiter tätig.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RA Staemmler hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ihre Frage beantworte ich anhand der vorliegenden Informationen wie folgt:

I.
Bei einer betriebsbedingten Kündigung haben Sie einen Anspruch auf eine Abfindung nach § 1a KSchG.

Voraussetzunng ist,

1. dass die Kündigung als betriebsbedingt erfolgt ist,

2. innerhalb der Frist keine Kündigungsschutzklage erhoben wurde und

3. in der Kündigungerklärung der Hinweis erfolgt, dass

"die Kündigung auf dringende betriebliche Erfordernisse gestützt ist und der Arbeitnehmer bei Verstreichenlassen der Klagefrist die Abfindung beanspruchen kann"

Der Abfindungsanspruch beträgt 0,5 Monatsgehälter für jedes Beschäftigugnsjahr.

II.
Sofern diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind, sollte ggf. Kündigungschutzklage erhoben werden. Die Frist hierfür beträgt 3 Wochen ab Zugang der schriftlichen Kündigung. Je nach Erfolgsaussichten der Klage kann hier auch eine höhere Abfindung erzielt werden. Gerade bei der Schließung einzelner Standorte kann es problematisch werden ob eine betriebsbedingte Kündigung ohne Weiteres möglich ist. Ggf. muss dem Arbeitnehmer die Weiterbeschäftigung in einem anderen Standort angeboten werden wenn dies objektiv möglich und zumutbar ist.

Im Falle eines Arbeitsgerichtsprozess werden Anwaltsgebühren auf Sie zukommen. Sofern eine Arbeitsrechtschutzversicherung vorhanden ist wird diese die Kosten ggf. übernehmen.


Abschließend weise ich darauf hin, dass diese Plattform lediglich eine erste Einschätzung liefern kann und nicht geeignet ist eine ausführliche anwaltliche Beratung zu ersetzen. Die erstellte Antwort ist maßgeblich von den zur Verfügung gestelllten Informationen abhängig.

Kostenlose Rechtsberatung ist in Deutschland nicht zulässig. Sofern keine weiteren Nachfragen bestehen, akzeptieren Sie bitte die Antwor durch einen Klick auf den grünen Button.

Mit freundlichen Grüßen

André Stämmler
Rechtsanwalt
Experte:  RA Staemmler hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

haben Sie noch Fragen? Andernfalls akzeptieren Sie bitte die Antwort durch einen Klick auf den grünen Button.

Mit freundlichen Grüßen

A.Stämmler
Rechtsanwalt