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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16951
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, ich war 18 Jahre bei der

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren, ich war 18 Jahre bei der Firma BASF beschäftigt.(Ausbildung, Umschulung, Weiterbildung). In dieser Firma letztlich als stellvertretender Schichtführer tätig. Dann Ausgliederung , Firma Dystar (Jointventure Bayer, Höchst und BASF)dort war ich 7 Jahre als Schichtmeister tätig, dann Produktionsverlagerung nach China, 31.12.2007 letzter Arbeitstag. Anschließend 2 Monate geparkt in einer Transfergesellschaft STEP, danach mit einem 2+1+1/2Jahresvertrag aber nur als Chemikant (Anlagenfahrer) eingestellt. 31.09.2011 wurde mein Vertrag auslaufen gelassen. Seit Juli 2010 bin ich krank, ging jetzt bis zur Berentung auf 2 Jahre, habe aber immer noch die Hoffnung wieder einigermassen Gesund zu werden. (Krankheit: HWS Versteifung C4-C6, wurde von mir beim AG angegeben, chronische Kiefer-Nebenhöhlenentzündungen mit mehr als 30 OPs, auch darüber informierte ich meinen Arbeitgeber)GDB 30, "mit deutlicher Bewegungseinschränkung". Nach § 14 Abs. 2 Satz 3TzBfGi.Vm.§11Abs.2Tiffer 3. Manteltarifvertrag mit der IGBCE vom 24.06.1992 wäre dass alles rechtens. Jetzt habe ich ein Schreiben von der IGBCE bekommen, welche für mich klagen soll gegen meine Arbeitsplatzverlust, ob ich weiter klagen will, wenn ja, warum? oder ob ich die Klage zurück ziehen werde. Was würden sie mir empfehlen, bzw. ist dass alles Rechtens. MfG
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Wie genau sah der Vertrag aus, der nicht verlängert wurde?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Frau Schiessl,

Angefangen habe ich mit einem 2 Jahresvertrag, der wurde dann um 1 weiteres Jahr verlängert und letztendlich nochmal um ein halbes Jahr.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
War in diesen befristeten Verträgen jeweils ein Grund für die Befristung im Arbeitsvertrag angegeben ?
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Muss erst nachschauen, kann ich noch nicht beantworten.

Wie ist sollte diese Begründung aussehen?
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es gibt bestimmte Gründe für eine Befristung warum der Bedarf nur vorübergehend ist.

Bitte sehen Sie nach, was bei der Befristung steht.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
OK , melde mich wieder

Danke XXXXX XXXXX
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Bis später
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Was für mich wichtig erscheint schreibe ich Ihnen.
Es sind 3 Punkte
1)
Das AV endet zu dem vorgesehen Zeitpunkt, ohne dass es insoweit einer Kündigung bedarf. Außerdem kann das Arbeitsverh.von beiden Seiten vorzeitig durch ordentliche Kündigung unter Einhaltung der tariflichen Kündigungsfrist beendet werden.
Jede Kündigung bedard einer Schriftform.
2)
-Zwischen ihnen und der BASF Jobmarkt GmbH hat zu keinem Zeitpunkt zuvor ein befristetes Arbeitsverhältniss bestanden.

3)In den Weiterbeschäftigungsverträgen steht nur, dass der Vertrag weiter läuft mit den Richtlinien des Einstellungsvertrages.

Info:Die Jobmarkt wurde vor ca 6Jahren von der BASF als 100%ige Tochter ins Leben gerufen.

Warum ich Sie dass alles Frage: Bin seit 27 Jahren Gewerkschaftliches Mitglieg,
habe aber dass Gefühl man will mich nicht wirklich vertreten.

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


es sieht für mich nach einer sachgrundlosen Befristung aus, die nur für insgesamt 2 Jahjre möglich ist und die auch dann nicht möglich ist, wenn mit dem selben Arbeitgeber ein Arbeitsverhältnis früher bereits bestanden hat.

Derselbe Arbeitgeber ist sehr streng auszulegen, so dass eine Tochter wohl nicht derselbe Arbeitgeber ist.

Jedoch scheint bei Ihnen die Höchstgrenze von 2 Jahren nicht gewahrt.

Eine Ausnahme bestünde dann wenn Sie bereits 52 Jahre alt und mindestens 4 Monate vor der Befristung beschäftigungslos gewesen wären.

Sie haben hoffentlich binnen 3 Wochen nach Ablauf der Befristung eine Klage auf Entfristung gestellt.

Wenn Sie diese Frist verpasst haben ist die Befristung allein wegen Zeitablaufs wirksam.



Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Es wurde mir mitgeteilt, dass die Befristung Rechtens sei, aus dem Grunde weil wir uns 2008 in einer Wirtschaftskrise befanden.
Dadurch hätte der Betriebsrat einer weiteren Befristung bis zu 4 Jahren zugestimmt.
Ist so etwas überhaupt legal?

Die Klage läuft noch, aber wie ich ihnen oben mitgeteilt habe, werde ich das Gefühl nicht los, dass man mir bei der Gewerkschaft nicht wirklich helfen will.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


die Gründe für eine Befristung müssen nach dem Gesetz schriftlich im Arbeitsvertrag angeführt sein.


Sie werden zudem abschließend durch das Gesetz aufgezählt:




Die Befristung eines Arbeitsvertrages ist zulässig, wenn sie durch einen sachlichen Grund gerechtfertigt ist. Ein sachlicher Grund liegt insbesondere vor, wenn
1.
der betriebliche Bedarf an der Arbeitsleistung nur vorübergehend besteht,
2.
die Befristung im Anschluss an eine Ausbildung oder ein Studium erfolgt, um den Übergang des Arbeitnehmers in eine Anschlussbeschäftigung zu erleichtern,
3.
der Arbeitnehmer zur Vertretung eines anderen Arbeitnehmers beschäftigt wird,
4.
die Eigenart der Arbeitsleistung die Befristung rechtfertigt,
5.
die Befristung zur Erprobung erfolgt,
6.
in der Person des Arbeitnehmers liegende Gründe die Befristung rechtfertigen,
7.
der Arbeitnehmer aus Haushaltsmitteln vergütet wird, die haushaltsrechtlich für eine befristete Beschäftigung bestimmt sind, und er entsprechend beschäftigt wird oder
8.
die Befristung auf einem gerichtlichen Vergleich beruht.


Nur diese Gründe rechtfertigen die Befristung.


Der Betriebsrat muss hier nicht zustimmen, das ist Unsinn
Er muss nur bei Einstellungen, Eingruppierung und Versetzung angehört werden.

Bei einer Befristung hat er kein Mitbestimmungsrecht



Mit freundlichen Grüßen



Rechtsanwältin


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich um Akzeptierung
Schiessl Claudia und 4 weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Danke XXXXX XXXXX

 

ich werde ihre Antwort jetzt akzeptieren.

Die Gesetzgebungen zum §14 hatte ich schon gelesen.

Ich möchte Sie bitten meine Angelegenheit vertraulich zu behandeln.

 

Gruß

 

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


alle persönlichen Daten werden aus dem Beitrag gelöscht.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
OK
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Danke