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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
37896974
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troesemeier ist jetzt online.

Ich in seit 05.03.1996 in einem Malereibetrieb als Sekretärin

Kundenfrage

Ich in seit 05.03.1996 in einem Malereibetrieb als Sekretärin tätig. Es folgte der Verkauf des Betriebes an einen anderen Malereibetrieb am 01.03.2005. Ich wurde als Bürokraft mit übernommen. Die buchführungstechnischen + lohntechnischen Angelegenheiten liefen aus Kostengründen nur über den neuen Betrieb. Der alte Betrieb exestierte auf dem Papier kaum mehr. Jetzt zum 31.12.2011 wird dieser Betrieb nun auch verkauft. Nur ohne mich als Bürokraft. Habe nun eine Kündigung mit 2 Monate Kündigungsfrist zum 28.02.2011 erhalten. Meine Frage: Ist es rechtens, da ich ja eigentlich seit fast 16 Jahren (6 Monate Kündigungsfrist)in dem Betrieb beschäftigt bin. Es gab keine schriftlichen Änderungsformen. Ich wurde halt stillschweigend von einem Betrieb in den anderen Abrechnungsmäßig übernommen. In meinen Gehaltsmitteilungen steht 01.03.2005 als Eintrittsdatum. Somit war ich wahrscheinlich wieder zu gutmütig und habe keinen Anspruch. Über eine kurze Nachricht würde ich mich freuen und bedanke XXXXX XXXXX jetzt ganz herzlich.

Mit freundlichem Guß
Antje Karl
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

der Verkauf eines Betriebes oder eines Betriebsteiles stellt im Sinne des Gesetzes einen Betriebsübergang nach § 613 a BGB dar.

Geht ein Betrieb oder Betriebsteil durch Rechtsgeschäft auf einen anderen Inhaber über, so tritt dieser in die Rechte und Pflichten aus den im Zeitpunkt des Übergangs bestehenden Arbeitsverhältnissen ein.

Dies heißt, dass der Arbeitsvertrag mit übergeht, sich also nichts ändert.

Die Berechnung der Betriebszugehörigkeit für alle gesetzlichen Anwendungsfragen erfolgt unter Einrechnung der Beschäftigungszeit vor dem Betriebsübergang, so z. B. für soziale Leistungen, Kündigungsfristen, Unverfallbarkeit von Versorgungsanwartschaften, Ruhegeldanwartschaften, Gratifikationen.

Die Kündigungsfrist ist also auf die Betriebszugehörigkeit 1996 zu berechnen.

Dies gilt nur dann nicht, wenn Sie mit dem neuen Arbeitgeber einen neuen Arbeitsvertrag geschlossen haben.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

der Verkauf eines Betriebes oder eines Betriebsteiles stellt im Sinne des Gesetzes einen Betriebsübergang nach § 613 a BGB dar.

Geht ein Betrieb oder Betriebsteil durch Rechtsgeschäft auf einen anderen Inhaber über, so tritt dieser in die Rechte und Pflichten aus den im Zeitpunkt des Übergangs bestehenden Arbeitsverhältnissen ein.

Dies heißt, dass der Arbeitsvertrag mit übergeht, sich also nichts ändert.

Die Berechnung der Betriebszugehörigkeit für alle gesetzlichen Anwendungsfragen erfolgt unter Einrechnung der Beschäftigungszeit vor dem Betriebsübergang, so z. B. für soziale Leistungen, Kündigungsfristen, Unverfallbarkeit von Versorgungsanwartschaften, Ruhegeldanwartschaften, Gratifikationen.

Die Kündigungsfrist ist also auf die Betriebszugehörigkeit 1996 zu berechnen.

Dies gilt nur dann nicht, wenn Sie mit dem neuen Arbeitgeber einen neuen Arbeitsvertrag geschlossen haben.