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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Guten Tag! Meine Chefin hat mich während der Schwangerschaft

Kundenfrage

Guten Tag!
Meine Chefin hat mich während der Schwangerschaft dermaßen gemobbt, dass ich mir von meinem Frauenarzt ein Beschäftigungsverbot geholt habe. Nun habe ich noch Resturlaub. Meine Mutterschutzfrist ist vorbei und ich bin jetzt in Elternzeit und möchte eine neue Beschäftigung aufnehmen. Darum habe ich meine Chefin gebeten mich zu kündigen und meinen Urlaub auszuzahlen. Aber die weigert sich. Als ich allerdings noch schwanger war hat sie eiskalt ins Gesicht gesagt, dass sie mich am liebsten fristlos kündigen würde.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Frage beantworte ich wie folgt:

Vorliegend greift hinsichtlich Ihres Resturlaubsanspruches und des weiter entstehenden Urlaubsanspruches § 17 Mutterschutzgesetz.

Hier heißt es:

"Für den Anspruch auf bezahlten Erholungsurlaub und dessen Dauer gelten die Ausfallzeiten wegen mutterschutzrechtlicher Beschäftigungsverbote als Beschäftigungszeiten. Hat die Frau ihren Urlaub vor Beginn der Beschäftigungsverbote nicht oder nicht vollständig erhalten, so kann sie nach Ablauf der Fristen den Resturlaub im laufenden oder im nächsten Urlaubsjahr beanspruchen."

Ihre Chefin kann Sie derzeit nicht kündigen, da eine arbeitgeberseitige Kündigung während der Elternzeit grundsätzlich unzulässig ist.

Aus diesem Grunde bliebe hier nur die Möglichkeit der einvernehmlichen Vertragsaufhebung, bei der dann der Urlaubsanspruch geregelt werden müsste.

Hierbei ist zu beachten, dass eine Beendigung des Beschäftigungsverhältnisses während der Elternzeit zum Wegfall der gesetzlichen Krankenversicherungspflicht führt.

Wenn überhaupt käme hier nur eine Beendigung zum Elternzeitende in Frage.

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie noch eine Nachfrage oder besteht weiterer Klärungsbedarf ?

Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Wenn Sie dann keine Nachfrage mehr haben. darf ich noch an das Akzeptieren erinnern.

Vielen Dank.