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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16674
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Meine Elternzeit läuft am 25.12.11 ab. Mein alter Arbeitgeber

Kundenfrage

Meine Elternzeit läuft am 25.12.11 ab. Mein alter Arbeitgeber (Firma mit über 300 Mitarbeitern/bei dem ich seit nun 9 Jahren arbeite) möchte mich danach, ab 02.01.12 weiter beschäftigen, zu den alten Vertraglichen Bedingungen: Vollzeit (40 Stunden), Projektarbeit beim Kunden und Arbeitsort (Reisetätigkeit) in Velbert und Umgebung, was eine Reisezeit von 3,5 Stunden mit der Bahn und mehr bedeutet. Trotz Gespräche mit dem Betriebsrat, konnte keine andere Einsatzmöglichkeit gefunden werden. Ich kann aus familiären Gründen, Versorgung eines 3 jährigen, die Tätigkeit mit der Entfernung nicht annehmen. Jetzt möchte der Arbeitgeber, das ich den Arbeitsplatz kündige. Was soll ich tun ?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Wenn sie den Arbeitsplatz kündigen möchten, müssen Sie folgendes beachten:


Sie müssen vorher mit der Leistungsabteilung der Agentur für Arbeit den Sachverhalt besprechen um die Gewissheit zu haben, dass sie keine Sperrzeit bei den Leistungen der Agentur für Arbeit bekommen.

Wer nämlich von sich aus sein Beschäftigungsverhältnis aufgibt riskiert eine Sperrfrist von bis zu zwölf Wochen.

Diese Sperrfrist tritt nicht ein wenn ein wichtiger Grund für die Arbeitsaufgabe besteht.


Diesen wichtigen Grund haben Sie mit der Betreuung Ihrer Kinder, aber Sie müssen die Angelegenheit vorher unbedingt mit der Agentur für Arbeit besprechen.


Sie können auch einen Aufhebungsvertrag schließen , dieser hat den Vorteil dass man in ihm verschiedene Vertragsbedingungen aushandeln kann, vielleicht auch eine Abfindung, und auf jeden Fall ein sehr gutes Zeugnis.

Was die Sperrfrist beim Aufhebungsvertrag anbelangt, so gilt das was ich oben zur Eigenkündigung Ihnen geschrieben habe.


Sie haben aber auch das Recht, mit einer vorherigen Ankündigungsfrist von drei Monaten eine Teilzeitbeschäftigung zu verlangen.

Der Arbeitgeber kann Ihnen diese nur versagen, wenn dringende betriebliche Gründe dieser Beschäftigung entgegenstehen.


ich hoffe, dass ich Ihnen einen kurzen Überblick geben konnte.

Sollten Sie noch Fragen haben, können Sie diese sehr gerne an mich stellen

.

Mit freundlichen Grüßen



Claudia Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank



Schiessl Claudia und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


haben Sie noch Fragen ? Sehr gerne



Wenn nicht bitte ich um Akzeptierung


Danke

Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Meine noch offene Frage wäre noch: Wäre es besser wenn der AG kündigt und hätte ich rechliche Chancen zu Klagen oder soll ich eine gemeinsame Einigung (Aufhebungsvertrag) erziielen. Der Grund wäre die "unzumutbare Arbeitsstätte und familiäre Gründe. Was darf man eine Mutter "zumuten". Wie soll ich mich beim Gespräch verhalten ? Was wäre Ihr Rat?

Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,


ein Aufhebungsvertrag ist immer besser , da man in diesem einiges aushandeln kann

Wenn der Arbeitgeber kündigt können Sie binnen 3 Wochen Kündigungsschutzklage erheben und versuchen, noch eine Abfindung herauszuhandeln.

Es ist klar, dass Sie keine 40 Stunden mehr arbeiten können.

Das kann man Ihnen nicht zumuten.


Ich würde ihn aber ganz klar mit einer Teilzeitbeschäftigung und der Möglichkeit der Reduzierung nach Teilzeit und Befristungsgesetz konfrontieren


Viel Glück

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