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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16932
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

Meiner Tochter wurde fristlos Gekündigt durch Ihren Arbeitgeber,

Kundenfrage

Meiner Tochter wurde fristlos Gekündigt durch Ihren Arbeitgeber, weil dieser in die Gehaltsauskunft für das Arbeitsmt eingetragen hat Sie habe die Fristlosekündigung selbst verursacht wir Ihr jeglicher Anspruch auf Zahlungen verweigert. Aber einen Ablehnungsbescheid liegt bis heute nicht vor, was können wir jetzt machen.
Ich bitte um Hilfe, leider bin ich Krebskrank und habe die Kraft nicht mehr mich mit solchen Menschen auseinander zu setzten.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Ein schriftlicher Widerspruch hätte auch nichts genützt.

Gegen Kündigungen muss immer eine Klage vor dem Arbeitsgericht erhoben werden.


wenn die Kündigung vor drei Wochen Ihrer Tochter zugegangen ist, hat sie noch die Möglichkeit, eine Kündigungsschutzklage gegen diese Kündigung zu machen.

Sie kann sich selbst an das Arbeitsgericht begeben das sich an dem Ort befindet an dem sie gearbeitet hat und diese Klage zu Protokoll der Geschäftsstelle geben.


die Klage geht auf Feststellung, dass die Kündigung unwirksam ist weil die Kündigungsfrist nicht eingehalten ist.

Ist diese drei Wochenfrist verstrichen, so kann gegen die Kündigung leider nichts mehr unternommen werden.

eine Ausnahme besteht dann, wenn ihre Tochter kein Verschulden daran trifft, dass sie diese Frist nicht einhalten konnte, wenn sie zum Beispiel im Urlaub war, wenn sie krank war usw.

Dann kann noch Wiedereinsetzung in den vorigen Stand beantragt und die Kündigungsschutzklage nachgereicht werden.

jede fristlose Kündigung zieht leider eine Sperrfrist von zwölf Wochen nach sich, da davon ausgegangen wird, dass der Gekündigte die Kündigung selbst verursacht hat und somit selbst zur Lösung seines Beschäftigungsverhältnisses beigetragen hat.


Sie müssen, sobald der Ablehnungsbescheid da ist gegen diesen Widerspruch einlegen.


Wenn sich der zuständige Sachbearbeiter damit Zeit lässt, müssen Sie sich zum Behördenleiter begeben.



es tut mir sehr leid, Ihnen keine andere Auskunft geben zu können

.Es muss bei solchen Kündigungen immer geklagt werden da sonst eine zwölf Wochen Sperrfrist besteht.



Mit freundlichen Grüßen



Claudia Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht


Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank