So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten.
    Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an hsvrechtsanwaelte.
hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1713
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Arbeitsrecht hier ein
hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Wenn ein Arbeitnehmer der bereits länger krankgeschrieben ist,

Kundenfrage

Wenn ein Arbeitnehmer der bereits länger krankgeschrieben ist, und dessen Krankmeldung bis einschliesslich Sonntags ausgestellt ist, sich Freitags zuvor per mail im Betrieb meldet um eine eventuelle Folge-Krankmeldung anzukündigen, muss er sich dann nicht Montags - mit Beginn der neuerlichen Krankmeldung ab dem Montag also - sofort beim Arbeitgeber melden? Reicht in diesem Falle die postalische Zusendung der Krankmeldung auch wenn der Arbeitgeber zu Beginn der neuen Arbeitsunfähigkeit seines Mitarbeiters nicht über diese Tatsache und die Dauer der Erkrankung informiert wird?
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Nach § 5 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz) gilt:

§ 5 Anzeige- und Nachweispflichten
Der Arbeitnehmer ist verpflichtet, dem Arbeitgeber die Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche Dauer unverzüglich mitzuteilen.
Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als drei Kalendertage, hat der Arbeitnehmer eine ärztliche Bescheinigung über das Bestehen der Arbeitsunfähigkeit sowie deren voraussichtliche Dauer spätestens an dem darauffolgenden Arbeitstag vorzulegen.

Der Arbeitgeber ist berechtigt, die Vorlage der ärztlichen Bescheinigung früher zu verlangen.

Dauert die Arbeitsunfähigkeit länger als in der Bescheinigung angegeben, ist der Arbeitnehmer verpflichtet, eine neue ärztliche Bescheinigung vorzulegen.

Richtig, Letzteres ist damit vom Arbeitnehmer an dem Montag vorzulegen.

Der Arbeitnehmer ist in jedem Fall verpflichtet, dem Arbeitgeber die (erneute) Arbeitsunfähigkeit und deren voraussichtliche (erneute) Dauer unverzüglich mitzuteilen.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

falls Sie keine Nachfragen haben sollten, dann bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

falls Sie keine Nachfragen haben sollten, dann bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.

Ähnliche Fragen in der Kategorie Arbeitsrecht