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RA_UJSCHWERIN
RA_UJSCHWERIN, Rechtsanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 2625
Erfahrung:  Rechtsanwältin
61158677
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RA_UJSCHWERIN ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, bin seit 34 Jahren im öffentlich

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herren,

bin seit 34 Jahren im öffentlich Dienst als Vorgesetzte tätig. Da es Differenzen zwischen mir uns meiner direkten und deren Vorgesetzten gab, fand ein Gespräch mit einer weiteren Leitung und PR statt. Meine Vorgesetzte die 60 Leute unter sich hat, gab als Argument an, dass es sie krank mache, mit mir zusammenzuarbeiten, da ich zu kritisch sei. Um dieses Procedere abzubrechen, habe ich dann gesagt, (unter mehr oder weniger Schock stehend) dann müsse man mir weitere Stellen nachweisen. Mir wurde geraten vom Schwerbehindertenvertrauensmann mich krank zu melden. Dieses tat ich dann auch. Ich leite einen Abschnitt ca. 10 Personen, zu denen ich ein ausgesprochenes gutes Verhältnis habe. Meine Leute wünschen, dass ich meine Arbeit als Abschnittsleiterin wieder aufnehme. eine Abmahnung erfolgte nicht, da es nicht abmahnungswürdig war.(Berechtigte Kritik meinerseits). Mir wurde, nachdem ich mitgeteilt habe, wieder arbeitsfähig zu sein, eine andere Stelle in einem anderen Bereich zur Hospitation angeboten. Ich bin 58 Jahre, werde mit 63 in Rente gehen und möchte meinen jetzigen Arbeitsplatz doch nicht verlassen, da mir die Materie bekannt ist und ich eigentlich mit allen Kollegen und Mitarbeitern gut auskommen. Muss ich es hinnehmen, ein neues Sachgebiet zu erlernen oder kann ich dort bleiben. Das Argument der Leitung, es würde sie krank machen, kann in ihrer Position nicht greifen.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werter Fragesteller,

zu Ihrem Anliegen möchte ich gern wie folgt ausführen:

Ihr Arbeitgeber kann Sie im Rahmen des Direktionsrechtes auf jede Tätigkeit, deren Merkmale in Ihrer Vergütungsgruppe aufgeführt sind, umsetzen. Ihnen kann also jede Tätigkeit zugewiesen werden, die Ihrer Vergütungsgruppe entspricht.

Eine vertraglich zulässige Versetzung kann jedoch gegen das allgemeine Persönlichkeitsrecht verstoßen. Dies ist dann der Fall, wenn die Umsetzung nicht aufgrund einer rechtlich erlaubten Vorgehensweise beruht, sondern vielmehr dazu dient, Sie zu diskriminieren, um Sie dazu zu bewegen, eigenständig Ihren Arbeitsplatz aufzugeben.

Sie sollten daher umgehend mit dem PR Kontakt aufnehmen und Ihrer Umsetzung widersprechen.

Zeichnet sich keine einvernehmliche Lösung ab, müssen Sie Klage vor dem Arbeitsgericht erheben. Hierzu sollten Sie einen Fachanwalt für Arbeitsrecht beauftragen.
RA_UJSCHWERIN und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Frau Schwerin,

da hier weder eine Abmahnung noch ein Dienstvergehen vorlag (bestätigt wurde mir das fachlich und auch führungsmäßig alles in Ordnung sei) denke ich dass hier eine umsetzung aufgrund einer nicht rechtlich erlaubten Vorgehensweise erfolgte. Sehe ich dieses richtig?
Mfg
Experte:  RA_UJSCHWERIN hat geantwortet vor 5 Jahren.
Werte Fragesteller,

ja das sehen Sie richtig. Ich kann hier auch keinen Grund für eine rechtmäßige Umsetzung erkennen. Sie sollten daher den Klageweg bestreiten.