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hsvrechtsanwaelte
hsvrechtsanwaelte, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 1730
Erfahrung:  Mitglied der ARGE Verwaltungsrecht im DAV
61407990
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hsvrechtsanwaelte ist jetzt online.

Hallo. Ich arbeite seit 4 Jahrenim Office Management einer

Kundenfrage

Hallo.
Ich arbeite seit 4 Jahrenim Office Management einer Bank. War 7 Jahre freigestellte BR-Vorsitzende in der Firma, bin seit 2008 nur noch ordentl. BR-Mitglied.Wir wurden vor 4 Jahren von der UniCredit Tochter HVB an ein französisches Unternehmen verkauft. Ich gelte als BR pro Mitarbeiter, bin der GL dieser Bank suspekt. Ich fühle mich durch meinen jetzigen Chef gemobbt. Aufgaben, die ich in meiner Teilzeittätigkeit kaum schaffe. . muss wöchentlich meine 'Todoliste vorlegen, täglich einenTätigkeitsnachweis abliefern, Fehler werden gesucht und gefunden mit cc) an den Personalleiter dokumentiert, bin seit 3 Jahren von den Gehaltsrunden und Leistungsrunden ausgeschlossen.Habe zwischen 8o und 140 Mehrarbeitstunden pro Jahr; Die Aufgabenstellungen der 2 Hauptaufgaben: Prozessowner für Umzüge +Catering schaffe ich ( häufig fordert mein Chef weitere Detaills nach) nicht in der regulären Arbeitszeit (Teilzeit 75 %), mache 90 -140 Überstunden pro Jahr. E s wurde mir gesagt, ich dürfe keine Überstunden mehr machen,ich sei zu langsam, müsse besser prioisieren und gelte nun als "No-Performer". Häufig nehme ich mir Arbeit mit nach Hause, um ungestört zu arbeiten.Mein Chef hat mir gesagt, ich könne ja zur Personalabteilung gehen, mir ein Abfindungsangebot mache lassen. Meine BRtätigkeit würde mich auch nicht schützen. Ich fühle mich wie in einem Hamsterrad, wache nachts immer wieder auf, gehe die Aufgaben desTages durch, Notizen, um nichts zu vergessen. Ich weiß, dass ich dem Chef nichts recht machen, im Gegenteil. Ich zweifle selbst an meinen Fähigkeiten . Neuen Job suchen? nicht leicht, bin jetzt 55 Jahre alt +war 7 als BR freigestellt, da sind die Möglichkeiten gering. Betriebsratsvorsitzende ( tendenziell pro Arbeitgeber) ist informiert, sie hält sich zurück. Momentan weiss ich nicht wie ich aus dieser Sackgasse raus komme.Für Tipps bin ich offen - sehr gerne + Danke
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne auf Basis Ihres Einsatzes und des von Ihnen mitgeteilten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Die Aussage Ihres Arbeitgebers, Ihre Betriebsratsmitgliedschaft schütze Sie nicht, ist so nicht richtig:

Die Kündigung eines Mitglieds eines Betriebsrats ist unzulässig, es sei denn, daß Tatsachen vorliegen, die den Arbeitgeber zur Kündigung aus wichtigem Grund ohne Einhaltung einer Kündigungsfrist berechtigen, UND dass die nach § 103 des Betriebsverfassungsgesetzes erforderliche Zustimmung vorliegt oder durch gerichtliche Entscheidung ersetzt ist.

Für Überstunden gilt Folgendes:
Vergütung oder Freizeitausgleich kann nur verlangt werden, wenn der Arbeitgeber die Überstunden angeordnet, gebilligt oder geduldet hat oder sie zur Aufgabenerledigung erforderlich waren.
Darauf ist genau Acht zu geben und genaue Aufzeichnungen darüber zu fertigen.

Letztlich ist es trotz eines wohl eher als sicher zu bezeichnendes Arbeitsverhältnisses schwierig einzuschätzen, was besser ist: eine Beendigung des Arbeitsverhältnisses oder dessen Fortführung.

Ich würde aber einmal nach anderen Arbeitsverhältnissen Ausschau halten, vorsichtshalber.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.
Hallo Herr Hesterberg,

zunächst einmal danke für Ihr Feedback . Welche Möglichkeit gibt es hinsichtl. meiner gehaltlichen Situation bzw. Zukunft? Wäre es möglich ( wir sind nicht im Bankentarif), die Gehaltspraxis der Bank juristisch überprüfen zu lassen?
Danke + Grüße
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

vielen Dank für Ihre Nachfrage, die ich gerne wie folgt beantworte:

Ja, das wäre möglich; es müsste entweder der Betriebsrat eingeschaltet werden oder - wohl eher - das Arbeitsgericht.

Ich hoffe, Ihnen damit weitergeholfen zu haben und wünsche Ihnen noch einen schönen Tag.

Vielen Dank im Voraus für Ihre Akzeptanz meiner Antwort; Rechtsrat darf hier nur gegen eine Vergütung erfolgen.
Experte:  hsvrechtsanwaelte hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

falls Sie keine Nachfragen haben sollten, dann bitte ich darum, meine Antwort zu akzeptieren, denn Rechtsrat darf hier nach den AGB nur gegen Bezahlung erfolgen. Vielen Dank.