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Schiessl Claudia
Schiessl Claudia, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 17028
Erfahrung:  Fachanwältin für Arbeitsrecht seit 2007, Korrespondenzsprachen deutsch und englisch,Vertretung von Arbeitgebern, Arbeitnehmern und Betriebsräten, Betriebsratschulungen ,20 Jahre Anwaltserfahrung
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Schiessl Claudia ist jetzt online.

hallo, ich bin zwei wochen krankgeschrieben in der probezeit

Kundenfrage

hallo, ich bin zwei wochen krankgeschrieben in der probezeit /sechs monate /. deswegen habe ich meine kündigung bekommen. laut vertrag eine woche kündigungsfrist.
meine frage an Sie, ist das reshtlich korrekt?
Gepostet: vor 6 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Schiessl Claudia hat geantwortet vor 6 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre arbeitsrechtliche Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.


Leider kann während der Probezeit völlig grundlos gekündigt werden, auch bei Krankheit.

Nach § 622 Absatz 3 BGB kann das Arbeitsverhältnis während der Probezeit mit einer Frist von 2 Wochen gekündigt werden.


Von dieser Vorschrift kann aber leider durch Tarifvertrag abgewichen werden.


Wenn also auf Ihr Arbeitsverhältnis ein Tarifvertrag zur Anwendung gelangt ist diese Kündigung rechtens, wenn nicht beträgt die Kündigungsfrist 14 Tage.


Ihnen steht dann noch eine Woche Gehalt zu.

Ist das der Fall müssen Sie tätig werden.

Sie müssen gegen die Kündigung binnen 3 Wochen ab Zugang des Kündigungsschreibens Klage erheben, sonst wird die Kündigung wirksam.


Die Klage begründen Sie dann mit der nicht eingehaltenen Kündigungsfrist.




Ich hoffe Ihnen mit meinen Ausführungen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bitte meine Antwort zu akzeptieren. Sie akzeptieren in dem Sie auf das grüne Feld "Akzeptieren" klicken.

Beachten Sie bitte, dass das Hinzufügen oder Weglassen von Informationen zu einer völlig anderen Beurteilung des Sachverhalts führen kann. Die Frage wurde beantwortet unter der Maßgabe, dass Sie die AGB (Allgemeinen Geschäftsbedingungen) gelesen haben und bereit sind, meine Antwort nach den gesetzlichen Vorgaben zu akzeptieren und angemessen zu vergüten. Beachten Sie bitte, dass eine kostenlose Rechtsberatung in der Bundesrepublik Deutschland nicht gestattet ist.


Mit freundlichen Grüßen




Claudia Marie Schiessl
Rechtsanwältin und
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Familienrecht



Wenn ich Ihre Frage beantwortet habe bitte ich höflich um Akzeptierung


Vielen Dank