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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 22338
Erfahrung:  Erfahrung in der Bearbeitung arbeitsrechtlicher Mandate
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe einen Mitarbeiter der auf max. 400,00

Kundenfrage

Guten Tag,
ich habe einen Mitarbeiter der auf max. 400,00€ beschäftigt war entlassen. Er war 1,5Std. pro Tag beschäftigt ist mit seinen eigenen PKW pro Tag ca. 30Km gefahren. Hat dafür eine Pauschale von 7,50€ bekommen. Alles wurde in einen Arbeitsvertrag schriftlich festgehalten. Nun habe ich vom Arbeitsgericht einen Termin erhalten und er fordert von mir über 800,00€ nachträglich fürs Fahren, habe keinerlei aufstellung erhalten wie sich die summe zusammen setzt. Habe alle Löhne und reisekosten an Ihn überwiesen.
Was kann ich nun tun und muss ich den Betrag an Ihm bezahlen wo er doch keinen Anspruch darauf hat.

Mit freundlichen Gruß
Marlies S.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Erbringung von Kilometergeld durch den Arbeitgeber erfolgt grundsätzlich freiwillig, soweit - wie in Ihrem Fall - die Zahlung nicht ausdrücklich arbeits-/tarifvertraglich festgelegt wird.

Ist zudem die Höhe bestimmt, kann der Arbeitnehmer auch nur den Betrag verlangen, der für die Fahrten vertraglich vorgesehen ist.

Haben Sie diesen Betrag aber zur Auszahlung gebracht, so wird der gekündigte Arbeitnehmer nichts mehr von Ihnen beanspruchen können. Soweit er eine höhere Leistung, als die von Ihnen gezahlte begehrt, muss er dieses Verlangen auch konkret darlegen und anhand schlüssiger Unterlagen vor Gericht unter Beweis stellen können.

Das wird nicht gelingen können, wenn er eine Pauschale erhalten hat und Sie diese Leistungen für die Gesamtdauer des Arbeitsverhältnisses abgerechnet und auch gezahlt haben. Anhand Ihrer Buchungsunterlagen können Sie dies unschwer nachweisen.

Sämtliche seiner Nachforderungen können Sie daher zurückweisen.


Ich hoffe, Ihnen behilflich gewesen zu sein. Machen Sie bei Unklarheiten gerne von Ihrem Nachfragerecht Gebrauch. Haben Sie keine Nachfrage, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten. Beachten Sie bitte, dass kostenlose Rechtsberatung nach zwingendem Recht nicht gestattet ist. Sie akzeptieren, indem Sie das grüne Feld „Akzeptieren“ anklicken.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Haben Sie hierzu noch eine Nachfrage? Ist das nicht der Fall, darf ich höflichst um Akzeptierung bitten.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt
Experte:  ra-huettemann hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

ich darf an die Akzeptierung der Ihnen erteilten Rechtsauskunft erinnern.

JA ist kein Forum. Die Erbringung kostenloser Rechtsberatung ist gesetzlich nicht erlaubt.

Bestehen Verständnisschwierigkeiten, oder sind aus Ihrer Sicht Punkte offen geblieben, fragen Sie bitte nach.


Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt