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Advopro
Advopro, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 9380
Erfahrung:  Zweites Staatsexamen Diplom Jurist
26039601
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Sehr geehrte Damen und Herrn, am 13.10.2011 hatte ich ein

Kundenfrage

Sehr geehrte Damen und Herrn,
am 13.10.2011 hatte ich ein Gespräch mit meinem Gruppenleiter und Leiter des Kundendienstcentrums.
An diesem Tag habe ich mündlich eine Ermahnung bekommen, dass ich die vorgegebene Arbeit nicht bearbeitet habe, welche mir von dem Leiter des Kundencentrums vorgegeben wurde.
Mir geht es darum welche rechtliche Auswirkungen kann so eine Ermahnung haben.
Ist das der Vorbote einer Abmahnung?
Welche Auswirkung hat dies auf mein Arbeitsverhältnis?

Vielen Dank.
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Ratsuchender,





vielen Dank für Ihre Anfrage .

Diese möchte ich sehr gerne wie folgt beantworten:






Sie haben richtig erkannt, dass zwischen einer Abmahnung und einer Ermahnung zu unterscheiden ist.

 

 

Nachfolgend habe ich Ihnen einen interessanten Link zu diesem Thema beigefügt:

 

 

http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/frameset.htm?http://www.internetratgeber-recht.de/Arbeitsrecht/Abmahnung/abm1.htm



Während eine Abmahnung grundsätzlich eine zwingende Voraussetzung also Vorbereitungshandlung für eine außerordentliche Kündigung darstellt, handelt es sich bei einer bloßen Ermahnung lediglich um eine Rüge, also einen Hinweis, dass ein Verstoß gegen den Arbeitsvertrag vorliegt.


Dementsprechend hat eine Ermahnung zunächst keine weiteren rechtlichen Konsequenzen. Auch muss es nicht unbedingt ein Vorbote für eine Abmahnung sein.


Sollten Sie allerdings den gleichen Verstoß noch einmal begehen, wäre der Arbeitgeber durchaus berechtigt und es wäre meiner Erfahrung nach nicht unwahrscheinlich, dass sie eine formelle Abmahnung erhalten könnten. Dieses kann sein muss aber nicht sein.


Weitere rechtliche Auswirkungen hat die Ermahnung aber zunächst nicht (siehe oben).









Ich hoffe Ihnen eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und wünsche Ihnen viel Erfolg und alles Gute!



Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.



Sofern Sie mit meiner Antwort zufrieden sind möchte ich Sie höflich bitten meine Antwort gemäß den allgemeinen Geschäftsbedingungen dieser Plattform zu akzeptieren.



Sie akzeptieren meine Antwort, indem Sie unter meiner Antwort einmal auf das grüne Feld „akzeptieren“ klicken.



Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Donnerstagnachmittag!



Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt






Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie noch Verständnisfragen?

Ansonsten möchte ich Sie höflich bitten mir mitzuteilen, was einer Akzeptierung meiner Antwort im Wege steht.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt
Advopro und weitere Experten für Arbeitsrecht sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Jahren.

Sehr geehrter Herr Newerla,

 

vielen Dank für Ihre Inforamtion.

Bitte sagen sie mir noch wie lange solch eine Ermahnung in der Personalakte abgespeichert wird?

 

Vielen Dank.

Experte:  Advopro hat geantwortet vor 5 Jahren.
vielen Dank für den Nachtrag.

Hierfür gibt es leider nach dem Gesetz keine pauschalen beziehungsweise konkreten Verjährungsfristen beziehungsweise Ausschlussfristen.

Es kommt immer auf die Umstände des Einzelfalles an.

Umso schwerwiegendere der Verstoß, so länger darf der Eintrag bestehen bleiben.

Die Frage ist ja auch, ob die Ermahnung überhaupt in die Personalakte eingetragen wird. Die Ermahnung erfolgte ja mündlich und es ist ja nicht zwangsläufig, dass diese eingetragen wird. Gleichwohl hat der Arbeitgeber natürlich die Möglichkeit.


Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt