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troesemeier
troesemeier, Rechtsanwalt
Kategorie: Arbeitsrecht
Zufriedene Kunden: 16816
Erfahrung:  seit 1995 als selbständiger Rechtsanwalt tätig.
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troesemeier ist jetzt online.

Seit M rz 2011 arbeite ich im Blumengro handel,auf 400 -Basis.Der

Kundenfrage

Seit März 2011 arbeite ich im Blumengroßhandel,auf 400€-Basis.Der Stundenlohn ist 5€.Die Wochenarbeitszeit unterliegt Schwankungen,aber ich habe bisher immer 80 Stunden/Monat
Arbeitszeit gehabt.Im September 2011 habe ich 1Woche Urlaub genommen.Bei der Lohnabrechnung im Oktober mußte ich feststellen,daß mir kein Urlaub bezahlt wurde.Darauf sprach ich mit meiner Chefin,die erwiderte,daß bezahlter Urlaub nicht üblich ist.
Da ich meinen Urlaub in eine Woche verlegt habe,in der sehr wenig Arbeit anfiel und ich nur an 2 Tagen gearbeitet hätte,würde wenn überhaupt, auch nur 2 Tage bezahlt.Ist das rechtens?Wie wird der Urlaub überhaupt berechnet.Werden die Gesamtstunden/Monat zugrundegelegt? Bitte helfen Sie mir bei dieser Problematik.

Danke XXXXX XXXXX Maria Klapper
Gepostet: vor 5 Jahren.
Kategorie: Arbeitsrecht
Experte:  troesemeier hat geantwortet vor 5 Jahren.
Sehr geehrte Fragestellerin,

gern beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Selbstverständlich hat auch ein Minijober Anspruch auf bezahlten Urlaub.

Das Urlaubsentgelt orientiert sich grundsätzlich an dem vor dem Urlaub durchschnittlich erzielten Arbeitsentgelt. Nach § 11 Abs. 1 Satz 1 BUrlG kommt es auf den Verdienst der letzten 13 Wochen vor Urlaubsbeginn an.

Etwas komplizierter stellt sich die Berechnung bei flexibler Arbeitszeitgestaltung dar.

Hier ist auf die durchschnittliche Stundenzahl der letzten 13 Wochen abzustellen.

Die Abrechnung auf Basis der in der Urlaubszeit tatsächlich geplanten Arbeitszeit ist nicht angemessen.